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HomeNachrichten aus JapanWasserwerk in Japan kämpft mit großem Leck

Ursache noch immer unklar

Wasserwerk in Japan kämpft mit großem Leck

Im Meiji-Wasserwerk gibt es ein großes Wasserleck. Die Wasseraufbereitungsanlage in der Stadt Toyota in der Präfektur Aichi versorgt 131 Unternehmen mit Wasser, bei denen die Versorgung aktuell nicht garantiert werden kann.

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Das teilte das Aichi Public Enterprise Bureau am 17. Mai mit.

Ursache soll schnellstmöglich ermittelt werden

Die Behörde versucht nun schnellstmöglich die Ursache zu ermitteln und weist die betroffenen Unternehmen an, so viel Wasser wie möglich zu sparen. Es ist nicht bekannt, wann das Problem behoben sein wird.

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Infolge des Lecks setzte die Osaka Gas Co. den Betrieb ihres Kraftwerks in Nagoya in der Stadt Taketoyo in der Präfektur Aichi am 18. Mai um 13 Uhr aus und erklärte, sie plane ihr Kraftwerk Nr. 2 in derselben Stadt um 21 Uhr auszuschalten.

Viele Automobilunternehmen erhalten Wasser von der Anlage

Die Regierung der Präfektur Aichi teilte mit, dass am 17. Mai gegen 18 Uhr die Wasserzufuhr aus dem Fluss Yahagi eingestellt wurde. Das Oberwerk versorgt die Wasseraufbereitungsanlage Anjo in der Stadt Anjo in der Präfektur Aichi mit Wasser, konnte aber aufgrund des Lecks nicht mehr genügend Wasser sicherstellen. Die Anlage versorgt 131 Unternehmen in neun Städten und drei Ortschaften mit Wasser zur Verwendung im Betrieb. Darunter sind viele Unternehmen der Automobilbranche, darunter auch die Toyota Motor Corp.

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Nach Angaben der Präfekturregierung konnte die Wasseraufbereitungsanlage ab ca. 4:45 Uhr am 18. Mai kein Wasser mehr aus dem Oberwerk erhalten. Man rechnete damit, dass die Versorgung mit Brauchwasser etwa vier Stunden später eingestellt werden würde, doch die Bemühungen um einen sparsamen Umgang mit Wasser zeigten offenbar Wirkung, denn um 11.30 Uhr war die Versorgung noch nicht eingestellt. Privathaushalte waren nicht betroffen.

Tägliche Wassermenge bei über 140.000 Kubikmetern

Nach Angaben der Behörden ist die Wasseraufbereitungsanlage nicht für die Aufnahme von Wasser aus anderen Anlagen ausgelegt. Die Wiederherstellungsarbeiten an der Wasseraufbereitungsanlage werden fortgesetzt und 25 Pumpen werden vorübergehend zur Wasserentnahme eingesetzt.

Seit 2015 werden in der Wasseraufbereitungsanlage Erdbebenverstärkungsarbeiten durchgeführt, aber es ist nicht klar, ob diese mit dem Leck zusammenhängen. Nach Angaben der Regierung der Präfektur Aichi erreichte die durchschnittliche tägliche Wassermenge aus der Wasseraufbereitungsanlage Anjo im April etwa 143.000 Kubikmeter.

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