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Bessere koordination der Maßnahmen

Webseite der Polizei soll bei der Koordination von Katastrophenmaßnahmen helfen

Die japanische Polizei will im August eine Webseite online stellen, auf der Menschen Fotos und Videoclips veröffentlichen können, die sie während einer Naturkatastrophe aufgenommen haben.

Ziel ist es, die Katastrophenmaßnahmen besser zu koordinieren, teilte die japanische Polizei Behörde am Donnerstag mit.

Webseite soll Fotos und Videos nach betroffenen Gebieten sortieren

Die Menschen werden gebeten, Fotos und Videos mit eingeschaltetem Standortinformationsdienst ihres Smartphones in Gebieten aufzunehmen, die von einer Katastrophe betroffen ist.

Nachdem die Bilder veröffentlicht wurden, zeigt eine Online-Karte automatisch an, wo die Fotos und Videos aufgenommen wurden, sodass die Polizei bessere Informationen hat, um Entscheidungen treffen zu können.

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Bei Katastrophen führt ein Mangel an aktuellen Informationen dazu, dass Hilfsmaßnahmen langsam anlaufen, da die Hilfskräfte sich erst einmal einen Überblick verschaffen müssen. Mit der Webseite soll dies nun schneller gehen.

Außerdem sollen die Daten der Webseite der Polizei auch dabei helfen, die Anzahl der Rettungskräfte zu bestimmen, die im betroffenen Gebiet benötigt werden.

Im Moment werden Polizeibeamte in betroffene Gebiete entstand, damit sie sich ein Bild der Situation machen können. Wenn es möglich ist, werden Bilder von Verkehrsüberwachungskameras genutzt, um sich ein Bild zu machen.

Webseite soll beim erwarteten Erdbeben in der Region Tokyo nützlich sein

Bei der Katastrophe von 2011 starben mehr als 15.000 Menschen und es kam zu einem Tsunami, der die schlimmste Atomkatastrophe der Welt seit der Tschernobyl-Krise 1986 im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi an der Pazifikküste verursachte.

Die NPA geht davon aus, dass die Website besonders nützlich sein wird, wenn ein massives Erdbeben die Metropolregion Tokyo oder weite Gebiete Japans entlang des Nankai-Trogs im Pazifik trifft, die beide innerhalb der nächsten 30 Jahre vorhergesagt werden.

Der Nankai-Trog erstreckt sich von der Küste Zentraljapans nach Südwesten. Das Beben könnte nach Schätzungen der japanischen Regierung Tsunami-Wellen erzeugen, die zu über 300.000 Todesfällen und wirtschaftlichen Schäden in Höhe von insgesamt 220 Billionen Yen führen könnten.

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