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HomeNachrichten aus JapanWeitere Details zum Brand bei Kyoto Animation bekannt gegeben

Plagiatsvorwürfe

Weitere Details zum Brand bei Kyoto Animation bekannt gegeben

Immer weitere Details des Brandanschlags bei Kyoto Animation kommen ans Licht. Die Polizei gab nun bekannt, dass das Anime-Studio im vergangenen Jahr über 200 Drohungen über das Kontaktformular der Webseite bekommen hat.

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Die Polizei von Kyoto geht zwar davon aus, dass die Drohungen von dem Täter geschrieben worden sind, allerdings gab sie an, dass es unmöglich ist, dies festzustellen.

Kyodo Animation sprach im Oktober mit der Polizei

Laut der Polizei enthielten die Nachrichten anfangs Verleumdungen und Drohungen, wurden aber nach und nach zu Morddrohungen gegen bestimmte Mitarbeiter von Kyoto Animation. Das Studio meldete im Oktober 2018 diese Nachrichten.

Die Präfekturpolizei untersuchte die Drohungen als Straftat mit einer gewaltsamen Behinderung der Geschäftstätigkeit. Sie schickte auch zeitweise Patrouillen zum Hauptsitz des Unternehmens in Uji und zu Wohnungen der Angestellten.

Der Verfasser der Nachrichten verwendete die Anonymisierungssoftware „Tor“, um die Nachrichten anonym zu senden. Daher kann die Polizei auch nicht mit Gewissheit sagen, dass es sich bei dem Absender um den Täter handelt.

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Zudem wurde der Täter kurz nach dem Anschlag mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus eingeliefert, sein Zustand sei sehr ernst, sodass die Polizei ihn noch nicht weiter befragen konnte.

Mittlerweile steht aber fest, dass der Täter die Umgebung des Studios Tage im Voraus auskundschaftete, wie Videos eines Internetcafés und Zeugenaussagen zeigen.

Plagiatsvorwurf frei erfunden und keine Brandschutzmängel

Der mutmaßliche Brandstifter Shinji Aoba soll große Wut gegen Kyoto Animation hegen, die ihn dazu veranlasst hat, den Brandanschlag zu begehen. Den Plagiatsvorwurf des Täters kann die Polizei mit Gewissheit als frei erfunden bezeichnen, so ein Sprecher.

Auch die Frage nach dem fehlenden Brandschutz ist mittlerweile geklärt. Das Studio erfüllte laut der Polizei alle erforderlichen Brandschutzmaßnahmen.

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Mittlerweile hat Kyoto Animation sich dazu entschlossen ein eigenes Spendenkonto zu eröffnen, zum einen um Geld, das von Aktionen wie die Spendenaktion von Sentai Filmworks, zu erhalten und auch Fans, die das Studio unterstützten möchten.

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Quelle: Kyodo

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