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Wellenbrecher in Shiogama zusammengebrochen

Viele Küstengebiete im Nordosten Japans besitzen Wellenbrecher, um sich unter anderem vor Stürmen und Tsunamis zu schützen. Der Tsunami 2011 hinterließ allerdings seine Spuren und setzte einigen Wellenbrechern mehr zu, als erwartet. So zerbrach kürzlich einer in Shiogama.

Shiogama in der Präfektur Miyagi traf der Tsunami 2011 weniger stark als andere Gemeinden in der Region. Einige denken, dass das teilweise den Wellenbrechern zu verdanken ist. Seit 1993 stehen sie schon und sollen die Stadt stützen. Am Mittwochmorgen fanden Bauarbeiter jedoch ein riesiges Bruchstück von der Barriere.

Schon im Dezember gab es Berichte, dass die Betonteile langsam kippen. Dass sie jedoch zerbricht, war bis jetzt nicht deutlich. Die Präfekturregierung bestätigte allerdings bereits, dass das 120 Meter lange Bruchstück von den Wellenbrechern stammt. Wie stark die 1.440 Meter lange Barriere nun gefährdet ist, lässt sich nicht sagen.

Regierung will Schaden beheben

Eine Untersuchung ergab allerdings bereits, was die Ursache für das Zerbrechen ist. Unterwasseraufnahmen zeigten, dass die Eisenpfeiler zum Stützen freiliegen. Zusätzlich ist der Meeresboden um drei bis vier Meter abgesackt. Experten glauben, dass der Tsunami 2011 daran schuld ist. Der niedrige Boden sorgt dafür, dass mehr Belastung auf den Pfeilern liegt, die sie nicht mehr tragen können.

Die Regierung plant bereits, Maßnahmen zur Ausbesserung vorzubereiten. Sie wollen das betroffene Segment entfernen. Schiffe sollen sich hingegen aktuell von den Wellenbrechern fernhalten und vorsichtig sein. Es kann passieren, dass noch mehr Stücke abbrechen und vielleicht Schiffe beschädigen.

Quelle: NHK

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