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Weltberühmte japanische Rekord-Apnoetaucherin nach Unfall verstorben

Fans der Apnoetaucherin Sayuri Kinoshita trauern online

Sayuri Kinoshita gehörte in den letzten Jahren zu den erfolgreichsten japanischen Apnoetaucherinnen. Sie war nach ihren letzten Tauchgängen Rekordhalterin der Frauen und plante weitere rekordverdächtige Tauchgänge. Dazu kommt es nun leider nicht mehr. Die Apnoetaucherin verstarb kürzlich nach einem Unfall.

Die Familie von Kinoshita gab am Donnerstag bekannt, dass die 30-jährige Kinoshita schon am Montag im Krankenhaus verstarb. Nach bisherigen Vermutungen stürzte sie wohl am Donnerstag aus ihrem Appartement in Yomitan in Okinawa. Nachbarn fanden sich am Morgen bewusstlos auf dem Parkplatz unter ihrer Wohnung.

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Sofort riefen sie den Notruf, die Rettungskräfte brachten Kinoshita in ein lokales Krankenhaus. Gut sah es jedoch für die Apnoetaucherin nicht aus. Trotz lebenserhaltender Maßnahmen verstarb sie am Montag, wie ihre Schwester Sanae öffentlich bestätigte. Auf Facebook schrieb sie am Donnerstag, dass sie schwere Verletzungen erlitt, die ein Überleben unmöglich machten.

Abschied von der Rekordhalterin

Trotzdem habe Kinoshita gekämpft. Ihr Körper war stark genug noch vier Tage durchzuhalten, bevor sie am Nationalfeiertag Japans am 15. Juli verstarb. Während die Todesursache von ihr ziemlich eindeutig ist, gibt der Unfall selbst noch Rätsel auf. Die Polizei geht aktuell nicht davon aus, dass jemand sie stieß oder aus dem Fenster warf. Wieso Kinoshita jedoch stürzt, können sie nicht sagen. Vermutungen zu einem Selbstmord gibt es ebenfalls nicht.

Kinoshita tauchte 2018 im Deans Blue Hole an den Long Island der Bahamas 97 Meter tief, ohne Sauerstoff und Flossen. Sie hält damit in der Disziplin aktuell unter den Frauen den Rekord. Schon 2016 brach sie den Rekord mit 72 Metern laut Japan Apnea Society. Bei den CMAS 3rd Free Diving World Championship – 2018 in der Türkei gewann sie hingegen Silber bei den Frauen. Fans weltweit feierten die Kinoshita und verabschiedeten sich nun von ihr auf den sozialen Medien.

Quelle: Kyodo

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