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Auch im nächsten Monat wird die Zahl wohl sinken

Weniger ausländische Touristen im Januar in Japan

Die Zahl der Touristen aus dem Ausland, die nach Japan reisten, ist im Januar zum vierten Mal in Folge zurückgegangen.

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Laut Daten der japanischen Regierung ging die Anzahl der Touristen im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent zurück. Auch in den kommenden Monaten rechnet die japanische Regierung mit einem Rückgang, da viele Touristen aus Angst vor dem neuen Coronavirus nicht nach Japan reisen und die Zahl der chinesischen Touristen deutlich gesunken sein dürfte.

Touristen aus Südkorea gehen weiterhin stark zurück

Nach Angaben der Japan Tourism Agency besuchten im Januar 2,66 Millionen Menschen Japan, weiterhin stark zurückgegangen ist dabei die Zahl der Touristen aus Südkorea.

Touristen aus China erreichten im Januar mit 924.800 ein Rekordhoch, ein Plus von 22,6 Prozent im Vergleich mit 2019.

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Da die chinesische Regierung allerdings am 27. Januar Gruppenreisen und einige Reisen ins Ausland durch den Ausbruch des Coronavirus COVID-19 verboten hat, wird die Zahl der chinesischen Touristen, die nach Japan reisten, in den nächsten Monaten deutlich sinken.

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Verglichen mit der Zeit vor dem Ausbruch wurden etwa 70 Prozent der regulären Flüge zwischen Japan und China oder 1.160 Hin- und Rückflüge gekürzt, sagte Hiroshi Tabata, Kommissar der japanischen Tourismusagentur.

Immer mehr Menschen sehen von einer Reise ab

„Reisende nicht nur aus China, sondern auch aus anderen Ländern überlegen, keine Reisen mehr zu unternehmen“, sagte Tabata auf einer Pressekonferenz. „Wir bereiten uns darauf vor, die Inbound-Promotion zu einem angemessenen Zeitpunkt zu starten.“

Nach Land und Region hatte Taiwan im Januar nach China mit 461.200 die zweithäufigsten Reisenden nach Japan, ein Plus von 19,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Südkorea verzeichnete 316.800, ein Minus von 59,4 Prozent, gefolgt von 219.400 aus Hongkong, ein Plus von 42,2 Prozent.

TJT

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