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Wieder Alkohol bei Piloten von JAL festgestellt

Wieder JAL Pilot positiv auf Alkohol vor dem Flug getestet

Nachdem bereits einige Fälle bekannt wurden, bei dem bei JAL Piloten den Alkoholtest vor dem Flug nicht bestanden, musste die Airline jetzt zugeben, dass ein Pilot den Test wieder einmal nicht bestanden hat. Auch ein Co-Pilot von Star Flyer wurde vor dem Start positiv auf Alkohol getestet.

Beide Airlines gaben am Dienstag an, dass Alkohol im Atmen zweier Co-Piloten festgestellt wurde. Dadurch konnten beide die Flüge, für die sie eingeteilt wurden, nicht fliegen.

Versehentlich Sake getrunken

Ein 54-jähriger JAL Co-Pilot behauptete, dass er versehentlich Sake konsumiert habe, als er gegen 14:00 Uhr am Samstag ein Bento in einem Hotel in der Präfektur Kagoshima aß, so die Fluggesellschaft. Er hatte den Sake am Freitag gekauft.

Später am selben Tag führte ein Test mit dem Co-Piloten am Flughafen Kagoshima in der Stadt Kirishima durch, bei dem 0,09 Milligramm Alkohol pro Liter Atem gemessen wurden. Er wurde durch einen anderen Piloten ersetzt.

„Wir entschuldigen uns zutiefst dafür, dass wir eine solche Situation wieder verursacht haben“, sagte JAL. Die Airline wird den Fall untersuchen, da sie glaubt, dass der Co-Pilot falsche Angaben gemacht hat.

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Unterdessen wurden 0,23 Milligramm Alkohol pro Liter Atem bei einem Star Flyer Co-Piloten bei einem Test am Kitakyushu Airport in der Präfektur Fukuoka am Sonntag nachgewiesen, sagte die regionale Fluggesellschaft, die den Flughafen als Hub nutzt.

Der Flug des Co-Piloten nach Taipeh verzögerte sich um 21 Minuten. Ein weiterer Star Flyer Pilot stand für ihn bereit. Es waren 147 Passagiere an Bord des Fluges.

Der Co-Pilot hatte laut Star Flyer in den Restaurants der Städte Fukuoka und Kitakyushu von 19 Uhr Samstag bis etwa 12:30 Uhr Sonntag einen 1,5 Liter Highball-Cocktail und 720 Milliliter Wein getrunken.

„Wir entschuldigen uns von ganzem Herzen“, sagte Star Flyer.

Japan verschärfte Sicherheitsregeln

Nach neuen Regeln darf das komplette Personal, Mechaniker mit eingeschlossen, keinen Alkohol trinken oder im Blut haben. Wenn der Test positiv ausfällt, darf die betroffene Person nicht arbeiten. Die Tests selbst laufen nach einem strengen Verfahren ab. Zum Einsatz kommt ein Testgerät mit Röhrchen, den das Personal in Anwesenheit einer dritten Partei verwenden muss. So will die Regierung mögliche Manipulation verhindern.

Eigentlich gehörten Japans Fluggesellschaften zu den sichersten der Welt, doch da immer wieder Piloten durch die Tests fallen, sind sie im Ranking gefallen.

Außerdem kam im Dezember ans Licht, dass mehr als 3.000 Daten von Alkoholtests abhandengekommen sind.

Quelle: JTJ

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