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Wird Kumamotos Maskottchen Kumamon doch kein olympischer Fackelträger?

Teilnahme am olympischen Fackelauf fraglich

Viele japanische Städte und Regionen haben eigene Maskottchen. Das bekannteste ist sicher Kumamon, das die Präfektur Kumamoto repräsentiert. Der Schwarzbär ist mittlerweile auf zahllosen Waren, von Nummernschildern bis hin zu Teppichen, zu sehen. In seiner Heimatregion gilt Kumamon schon als kleiner regionaler Schatz.

Da erscheint es passend, dass der Schwarzbär während des Fackellaufs zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo das Feuer durch die Präfektur Kumamoto trägt. Viele Fans sehen Kumamon bereits stolz das olympische Feuer durch die Straßen tragen.

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Während eines informellen Treffens zwischen den Verantwortlichen der Präfektur Kumamoto und den Organisatoren der Olympischen Spiele kam diese Idee bereits zur Sprache. Die Olympia-Organisatoren erteilten einem Fackelträger namens Kumamon allerdings schnell eine Abfuhr. Die offizielle Antwort besagt, dass dies schwierig sei, weil Kumamon kein Mensch ist.

Vorgaben für Fackelläufer sind deutlich

Gemäß der Anwendungsregeln müssen potenzielle Fackelläufer in der Regel vor dem ersten April 2008 geboren worden sein. Da Kumamon eine alterslose Figur ohne genaues Geburtsdatum ist, erweist es sich als schwierig zu beweisen, dass er dieses Kriterium erfüllt. Außerdem müssen die angehenden Läufer in der Lage sein, die olympische Flamme selbst sicher zu transportieren. In dem großen klobigen Kostüm eine nicht leicht zu erfüllende Voraussetzung.

Dass Kumamon nicht gerade feuerfest ist, dürfte an dem sehr plüschigen Kostüm liegen und disqualifiziert ihn als Fackelträger ebenfalls. Außerdem gibt es eine übergreifende Regel des IOC, die ausdrücklich besagt, dass Fackelträger keine Kostüme tragen dürfen.

Während seine Chancen als Fackelläufer leider ziemlich schlecht stehen, hat Kumamon diese Ehre durchaus verdient. Seit einem großen Erdbeben im Jahr 2016 arbeitet das Maskottchen unermüdlich daran, das Bewusstsein für die Menschen der Region und deren Zusammenarbeit zu stärken.

Quelle: TV Asahi

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