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Umsatz steigt rasant

Alcopops mit Zitronengeschmack werden in Japan immer beliebter

Alcopops mit Zitronengeschmack haben in Japan rasant die Marktlücke gefüllt, die durch die Unbeliebtheit von Bier bei jüngeren Menschen entstanden ist.

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Die Getränkehersteller bringen immer mehr „Chuhai“ in Dosen auf den Markt, da sich das Segment lukrativ entwickelt. Der rege Absatz hat allerdings auch zu einem Preisanstieg dieser Getränke geführt.

Immer mehr Hersteller bringen Alcopops mit Zitronengeschmack auf den Markt

Im Juni brachte Coca-Cola in Japan die Marke Nomel’s Hard Lemonade auf den Markt, die es in drei verschiedenen Alkoholstärken und verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt. Am beliebtesten ist der Zitronengeschmack.

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Mit Lemon-Dou Lemon Sour betrat das Unternehmen 2019 zum ersten Mal den japanischen Alkoholmarkt. Sein zweites alkoholisches Produkt ist ebenfalls mit Zitronengeschmack.

„Wir gehen davon aus, dass der Markt für RTD-Produkte (Ready-to-Drink) mit Zitronengeschmack wachsen wird“, so ein Sprecher des Unternehmens. „Die Einführung von Marken mit unterschiedlichen Merkmalen wird die Expansion weiter beschleunigen.“

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2019 begann Suntory mit dem Verkauf eines alkoholischen Getränks mit Zitronengeschmack, auch Sapporo Breweries und Kirin haben sich im vergangenen Frühjahr dem Trend angeschlossen.

Markt wächst schnell

Laut des Marktforschungsunternehmens Intage ist der Umsatz dieser Getränke im Jahr 2020 um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 419,1 Mrd. Yen (ca. 3,2 Millionen Euro) gestiegen. Getränke mit Zitronenaroma machen davon 40 Prozent aus.

Die jährliche Wachstumsrate liegt laut Intage bei 35 Prozent, deutlich mehr als bei anderen Geschmacksrichtungen.

Die herkömmlichen Alcopops sind insbesondere wegen ihres Preises in Japan beliebt. 350 Milliliter kosten gerade mal 110 Yen (ca. 0,85 Euro).

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Lemon-Dou von Coca-Cola ist mit 165 Yen (ca. 1,28 Euro) deutlich teurer, verkauft sich aber ziemlich gut. Auch Kirins Produkt liegt mit 170 Yen (ca. 1,32 Euro) deutlich über dem normalen Preis.

Laut eines Sprechers von Kirin hat sich mittlerweile ein Markt für teure Mischgetränke etabliert, solange sie einen höheren Wert bieten.

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