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Anime-Studio stellt sich tot

Anime-Studio Tear Studio von einem auf den anderen Tag verschwunden

Menschen, die in der Anime-Branche arbeiten, haben es oft nicht leicht. Es ist kein Geheimnis, dass die Bezahlung oft sehr schlecht und die Arbeitsbelastung hoch ist. Doch, dass ein ganzes Anime-Studio von einem Tag auf den anderen praktisch verschwindet, ist so auch noch nicht vorgekommen.

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In den letzten Tagen ist öffentliche Kritik an Tear Studio laut geworden, da Mitarbeiter über Monate hinweg nicht bezahlt wurden. Darüber beschwerte sich unter anderem Animator Gen Sato auf Twitter.

Auf Webseite von Tear Studio fehlen Kontaktdaten

Bereits vergangenen Monat wurde der offizielle Twitter-Account des Studios gelöscht. Auch die Webseite war eine Zeit lang nicht erreichbar. Sie ist zwar wieder online, aber viele Unterseiten, darunter auch die Seite mit Kontaktdaten, sind weiterhin offline.

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Das Studio wurde 2013 von Jun Kato gegründet und war für Anime-Serien wie „Nande Koko ni Sensei ga!?“ (Why the Hell are You Here, Teachter!) verantwortlich.

Letzter Anime des Studios erschien am 22. November

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Außerdem produzierte das Studio den Film zum Anime „The Royal Tutor“.

Am 22. November veröffentlichte das Studio noch die OVA-Adaption von „Fragtime“.

Im April 2014 wurde mit Teartripe eine Produktionsabteilung im Ausland gegründet mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit chinesischen Studios eine bessere Produktionsqualität zu liefern.

HK, Gen Satos offizielle Webseite

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