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Apple-Zulieferer Japan Display will OLEDs in japanischem Werk herstellen

Kosten wären im Vergleich zu China günstiger

Der Apple-Zulieferer Japan Display, der erst kürzlich durch chinesische Investoren gestützt werden musste, prüft zurzeit die Herstellung von OLEDs in seinem japanischen Werk.

Japan Display sieht die Produktion von OLED-Panels (organischen Elektrolumineszenz-Panels) als Grundpfeiler seiner Wachstumsstrategie an, will mit dem Bau einer Produktionsanlage in seinem Werk in der Präfektur Ishikawa beginnen und innerhalb von zwei Jahren erste Displays auf den Markt bringen.

Bewusste Entscheidung gegen China als Standort für OLED-Produktion

„Der Bau einer vollständigen OLED-Produktionsanlage in China würde drei bis vier Jahre dauern, bevor das Produkt auf den Markt kommt. Der Bau in Hakusan würde nur zwei bis zweieinhalb Jahre dauern und es wurde nur die Hälfte kosten“, so Winston Lee von Suwa Investment Holdings LLC, der nach der Finanzspritze zum Direkter bei Japan Display ernannt wurde.

„Wir haben nicht drei oder vier Jahre Zeit, bis die OLEDS von Japan Display auf den Markt kommen können. Unser Hauptkunde kann nicht so lange warten. Der Markt verändert sich rasant, die chinesischen OLED-Hersteller werden irgendwann aufholen“, so Lee.

Japan Display hat Anfang August eine Kapitalspritze von 80 Milliarden Yen von Suwa Investment, einem Konsortium aus Chinas Harvest Tech Investment Management Co. und Hongkongs Oasis Management Co., bekommen.

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Auch Apple will Japan Display finanzielle Unterstützung anbieten

Durch diese Finanzspritze ist Suwa zu einem Hauptaktionär von Japan Display geworden und Lee wurde zum Direktor des japanischen Herstellers ernannt.

Apple wird dem finanzschwachen Hersteller voraussichtlich auch finanzielle Unterstützung durch den chinesischen Investmentfonds gewähren. Von April bis Juni verzeichnete Japan Display einen Verlust von 83,27 Milliarden Yen. Die sinkende Nachfrage von Smartphones machte dem Unternehmen zu schaffen.

Weltweite Nachfrage von OLED-Displays wird steigen

Der Hersteller von Flüssigkristallanzeigetafeln für das iPhone-XR-Modell rechnet mit dem erwarteten Anstieg der weltweiten Nachfrage nach Hightech-OLED-Displays für Smartphones und Fernseher der nächsten Generation.

„Wenn Sie ein Apple-Lieferant sind, bedeutet dies, dass Ihr Produkt das Beste ist, da es nur das beste Produkt verwendet. Nachdem Japan Display mit der Kapitalzuführung finanziell umstrukturiert wurde, wurde das Interesse der Anleger an Japan Display größer“, so Lee.

Die südkoreanische Firma Samsung Electronics Co. ist zurzeit der führende Anbieter auf dem Markt. Viele chinesische Hersteller bemühen sich um eine Massenproduktion bei gleichzeitiger Qualitätssicherung.

Japan Display wurde 2012 aus dem Zusammenschluss der Display-Herstellung von Sony Corp., Hitachi Ltd. und Toshiba Corp. mit Unterstützung des INCJ von der japanischen Regierung gegründet.

Quelle: MA

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