Stats

Anzeige
Home News Wirtschaft Ausgaben der privaten Haushalte in Japan sinken im Februar um 6,6 Prozent

Größeres Minus als im Januar und Dezember

Ausgaben der privaten Haushalte in Japan sinken im Februar um 6,6 Prozent

Die Ausgaben der privaten Haushalte in Japan sind im Februar um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Laut aktuellen Daten der japanischen Regierung sind sie damit zum dritten Mal in Folge gesunken.

Ausgaben sanken schneller als im Januar

Laut den Daten des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation betrugen die durchschnittlichen Ausgaben der Haushalte mit zwei oder mehr Personen real 252.451 Yen.

Damit beschleunigt sich der Rückgang etwas, nachdem die Ausgaben im Januar um 6,1 Prozent und im Dezember um 0,6 Prozent gesunken sind.

LESEN SIE AUCH:  Japans monatliche Haushaltsausgaben verzeichnen 2020 Rekordrückgang

In Bezug auf die realen saisonbereinigten Zahlen stiegen die Ausgaben unterdessen um 2,4 Prozent gegenüber Januar an, nach einem Rückgang von 7,3 Prozent im Vormonat.

Als Grund für den Rückgang wurde der zweite Ausnahmezustand genannt, der im Januar verhängt wurde und erst vor wenigen Wochen endete.

Restaurants und Bars wurden gebeten früher zu schließen und die Menschen sollten nur aus dem Haus gehen, wenn es wirklich wichtig war. Zudem hat sich durch die Maßnahme das Angebot an Arbeitsstellen in Japan verschlechtert.

Monatseinkommen gestiegen

Das durchschnittliche Monatseinkommen von Angestelltenhaushalten mit mindestens zwei Personen stieg zum ersten Mal seit drei Monaten real um 0,1 Prozent auf 535.392 Yen.

Die Ausgaben der Haushalte sind ein wichtiger Indikator für den privaten Konsum, der mehr als die Hälfte des japanischen Bruttoinlandsprodukts ausmacht.

Anzeige
Anzeige