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HomeNachrichten aus JapanWirtschaftAuswirkungen von "Demon Slayer" auf dem Printmarkt in Japan spürbar

Letzter Band des Manga sorgt für Verkaufsboom

Auswirkungen von „Demon Slayer“ auf dem Printmarkt in Japan spürbar

Laut eines Berichts des Research Institute for Publications sind die Auswirkungen von „Demon Slayer“ auf dem Printmarkt in Japan deutlich spürbar.

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Laut des Berichts fielen die Verkäufe von gedruckten Büchern und Magazinen im Jahr 2020 um 1,0 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahr und verzeichnete damit den geringsten Rückgang seit 2006. Im Bericht des Instituts heißt es, dass insbesondere die Verkäufe des Manga „Demon Slayer“ den Markt gestützt haben.

Letzter Band von „Demon Slayer“ wirkt sich positiv auf den gesamten Markt aus

Die Verkäufe von Print-Publikationen beliefen sich in Japan im vergangenen Jahr auf geschätzte 1,22 Billionen Yen und waren damit das 16. Jahr in Folge rückläufig, aber der letzte Band von „Demon Slayer“ der im vergangenen Dezember erschien, federte den Rückgang ab.

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Im Jahr 2019 sank der Umsatz von Print-Publikationen um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nach Angaben des Verlags Shueisha Inc. wurden von der ersten Ausgabe von „Demon Slayer“ Band 23 3,95 Millionen Exemplare veröffentlicht, die Gesamtzahl für alle Bände einschließlich digitaler Verkäufe im vergangenen Dezember lag bei über 120 Millionen Exemplaren.

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Die Verkäufe von E-Books sind in Japan weiter gewachsen und machten im Jahr 2020 24,3 Prozent des gesamten Marktes aus. Der Anteil überstieg zum ersten Mal seit Beginn der Datenerhebung durch das Institut die 20-Prozent-Marke.

Pandemie bringt die Menschen zum Lesen

Der Umsatz mit E-Books und gedruckten Büchern und Magazinen belief sich im vergangenen Jahr auf 1,62 Billionen Yen, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Nachfrage nach Lesematerial stieg im vergangenen Jahr aufgrund der Tatsache, dass die Menschen angesichts der Coronavirus-Pandemie mehr Zeit zu Hause verbrachten, so das Institut.

Das Franchise hat auch Auswirkungen auf die Filmbranche in Japan, offizielle Zahlen gibt es allerdings noch nicht.

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