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Unternehmen haben Sicherheitslücke nicht gepatcht

Authentifizierungsdaten von 38 japanischen Firmen gestohlen

Laut Experten für Informationssicherheit wurden die Authentifizierungsdaten von Sumitomo Forestry Co., Hitachi Chemical Co. und 36 weiteren japanische Unternehmen gestohlen.

Die Zugangsdaten ermöglichen Hackern den Zugriff auf die Netzwerke der Unternehmen.

900 Authentifizierungsdaten gestohlen

Die Cyberangriffe fanden im Juni und Juli statt. Etwa 900 Authentifizierungsdaten für den Zugang zu VPN-Servern, die von Pulse Secure LLC aus den Vereinigten Staaten zur Verfügung gestellt wurden, wurden gestohlen und online durchgesickert, von denen 90 mit Japan in Verbindung standen, so Experten.

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Das National Center of Incident Readiness and Strategy for Cybersecurity der Regierung hat japanische Unternehmen gewarnt, die Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen. Es wurden keine tatsächlichen Schäden durch den VPN-Datendiebstahl gemeldet.

Japanische Unternehmen ignorieren Patches zur Behebung von Schwachstellen

Pulse Secure veröffentlichte im April 2019 Patches zur Behebung von Schwachstellen in seinem VPN-Dienst. Trotz wiederholter Warnungen des NISC und der Experten-Community haben einige japanische Unternehmen ihre Systeme jedoch nicht aktualisiert und sich so für Hacker anfällig gemacht.

Laut den Experten sind japanische Unternehmen durch die Zunahme von Mitarbeitern, die im Homeoffice arbeiten, ins Fadenkreuz geraten.

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