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BJO setzt Zinssätze weiterhin niedrig an

Bank of Japan verlängert Subventionen für Unternehmen

Die Bank of Japan (BJO) hat am Freitag beschlossen, die Subventionen für Unternehmen, die wegen der Pandemie in Not geraten sind, um sechs Monate bis zum nächsten März zu verlängern und die lockere Geldpolitik wegen der Pandemie beizubehalten.

Außerdem beschloss die BJO überraschenderweise, in diesem Jahr ein neues Programm zu schaffen, um Finanzinstituten Mittel für Investitionen oder Kredite zur Verfügung zu stellen, die auf den Kampf gegen den Klimawandel abzielen. Das Programm soll im Juli vorgestellt werden.

„Fragen des Klimawandels könnten mittel- bis langfristig einen extrem großen Einfluss auf die Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivität und der Preise sowie der finanziellen Bedingungen haben“, so ein Sprecher der BJO

Bank of Japan hält an niedrigen Zinssätzen fest

Um die Kreditkosten niedrig zu halten, will die Bank of Japan die kurzfristigen Zinssätze weiterhin bei minus 0,1 Prozent festsetzten und die 10-jährigen Staatsanleihen bei etwa 0 Prozent halten.

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An der Zusage, bei Bedarf börsengehandelte Fonts zu kaufen, hat die BJO nichts geändert, allerdings wurde eine jährliche Obergrenze von 12 Billionen Yen (ca. 91,4 Milliarden Euro) festgelegt.

BJO hält an der Einschätzung über die Wirtschaftsentwicklung fest

Zudem hält die BJO weiter an ihrer Einschätzung, dass sich die japanische Wirtschaft weiter erholen würde, fest.

Die Bank of Japan hat es nicht eilig, ihre Geldpolitik wieder zurückzuschrauben, da Japans Wirtschaft weiterhin sehr wackelig ist und das Inflationsziel von 2 Prozent noch in weiter Ferne liegt.

Laut Daten der japanischen Regierung ist Japans Kern-Verbraucherpreisindex, der die volatilen frischen Lebensmittel ausschließt, im Mai um 0,1 Prozent gestiegen und markierte damit den ersten Anstieg seit 14 Monaten.

Laut eines Sprechers der Bank of Japan erwartet man, dass der Kern-VPI sich erst um die Nullmarke einpendeln, danach aber allmählich ansteigen werden wird.

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