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Meyer Werft aus Deutschland beauftragt

Betreiber von Japans größtem Kreuzfahrtschiff will noch größeres Schiff bauen

Wenn man schon etwas Großes hat, heißt das nicht, dass man nicht etwas noch Größeres brauchen kann. Das dachte sich auch der Betreiber von Japans größtem Kreuzfahrtschiff, der Asuka II.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass er ein noch größeres und umweltfreundlicheres Schiff mit 51.950 Tonnen bauen wird.

Fertigstellung des neuen Kreuzfahrtschiffs bis 2025

Das Schiff soll bis 2025 fertiggestellt werden. Der Betreiber erwartet nach der Pandemie eine Erholung der Preisnachfrage. Auch wenn das Schiff größer werden soll als die Asuka II wird die Passagierkapazität auf etwa 740 reduziert. Das entspricht 85 Prozent der Kapazität der 50.444 Tonnen schweren Asuka II entspricht.

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Die Asuka II wurde 1990, so der Betreiber NYK Cruises Co. Es wird erwartet, dass die Firma 71 Milliarden Yen (etwa 546 Millionen Euro) aufbringen wird, um den Bau zu finanzieren, hauptsächlich über Konsortialkredite von 30 Banken, so Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

Umweltfreundlicherer Antrieb

Die Motoren des neuen Schiffes, das von der deutschen Meyer Werft GmbH gebaut wird, werden mit Flüssigerdgas betrieben, das weniger Kohlendioxid und Stickoxide ausstößt als Diesel. Der Name des Schiffes steht noch nicht fest.

Es wird mit Belüftungs- und Ionensterilisationssystemen sowie mit berührungslosen Aufzügen ausgestattet, die es den Passagieren ermöglichen, ohne Berührung der Knöpfe zu fahren, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Asuka II langsam in die Jahre gekommen

Die Asuka II war ein beliebtes Kreuzfahrtschiff mit 436 Zimmern an Bord, das jedoch in die Jahre gekommen ist. Das neue Schiff wird etwa 385 Zimmer haben und den Passagieren mehr Platz bieten.

Es wird erwartet, dass NYK Cruises insgesamt 60 Milliarden Yen durch die Aufnahme von Krediten bei der Sumitomo Mitsui Trust Bank sowie 29 regionalen Banken aufbringen wird, wobei die verbleibenden 11 Milliarden Yen von den Finanzmärkten kommen werden, so die Quellen.

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