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Unternehmen scheuen den Aufwand

Bürokratie und Gebühren verhindern die Zahlung von staatlichen Subventionen in Japan

Eigentlich hat die japanische Regierung für Unternehmen ein Hilfsprogramm gestartet, damit diese schnell an Geld kommen. Allerdings gibt es große Probleme und immer mehr Unternehmen in Japan haben mittlerweile den Versuch aufgegeben, staatliche Unterstützung zu bekommen.

Viele Unternehmen sagen, dass sie die dringend benötigen Gelder nicht erhalten, weil sie lizenzierte Sozialversicherungsberater konsolidieren muss, um die Fülle an Unterlagen auszufüllen. Die Berater kosten aber mehr, als man als Subvention bekommen würde.

Erst kommt viel Bürokratie, dann Subventionen

Die Arbeitsämter in ganz Japan haben bis Ende Mai rund 400.000 Anfragen für Subventionen erhalten. Allerdings sind bis zum 4. Juni nur knapp 109.000 Anträge gestellt worden und bisher wurden etwa 54.000 genehmigt.

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Die Unternehmen müssen zunächst mehr als 10 verschiedene Dokumente und Anwesenheitslisten der Mitarbeiter einreichen und dann mindestens zwei Monate warten, bis sie auf die staatlichen Gelder zugreifen können. Für viele Unternehmen ist dies allerdings nicht möglich.

Das Arbeitsministerium hat nach Kritik die Anzahl der Dokumente reduziert, sodass die Bearbeitung nur noch zwei Wochen dauern soll. Allerdings ist die Dienstleistungsbranche, die viele Teilzeitbeschäftigte angestellt hat, von dem vereinfachten Prozess ausgeschlossen und muss auf lizenzierte Berater zurückgreifen.

Provision übersteigen die Subvention

Im Allgemeinen beträgt die Provision eines Beraters zwischen 10 und 20 Prozent des Zuschusses des Kunden, zu denen einige zusätzliche Gebühren für die Einbehaltung hinzufügen. Mehrere Berater geben an, dass ihre Gebühren die Subvention übersteigen.

Ein weiteres Problem ist die Einführung strengerer Strafen für Berater, die daran beteiligt sind, dass Unternehmen Subventionen erschwindeln. Infolgedessen sind viele Berater sehr vorsichtig geworden und nehmen keine Kunden mehr an, die Subventionen beantragen wollen und sie haben ihre Gebühren erhöht. Zwar zahlen einige lokale Behörden diese Gebühren, aber trotzdem sind auch dort die Anträge nicht gestiegen.

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