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Home News Wirtschaft "Demon Slayer" hilft der japanischen Filmindustrie

Kleiner Lichtblick für die Kinobetreiber

„Demon Slayer“ hilft der japanischen Filmindustrie

Der Anime „Demon Slayer“ hat direkt nach dem Start des Films in Japan Kinorekorde gebrochen und hilft so der japanischen Filmindustrie, die stark unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leidet.

Der Film lockte in den ersten drei Tagen 3,4 Millionen Zuschauer in die Kinos und spülte insgesamt 4,62 Milliarden Yen in die Kassen.

„Demon Slayer“ ein Erfolgs-Franchise

Die Geschichte von „Demon Slayer“ entstand im Studio Ufotable unter der Regie von Haruo Sotozaki und ist die Fortsetzung des TV-Anime.

Bereits die Serie ist ein weltweiter Erfolg, sie wurde in 8 Sprachen synchronisiert und ist in 13 Sprachen untertitelt. Laut Aniplex läuft sie in 110 Ländern als Stream, in Deutschland bei Wakanim.

Mehr zum Thema:  "Demon Slayer"-Movie legt Rekord-Start in den japanischen Kinos hin

Die Bilanz des Films in den ersten drei Tagen ist in Japan doppelt so hoch wie Erfolgsfilme wie „Frozen II“ (1,94 Milliarden Yen) und „Weathering With You“ (1,64 Millionen Yen).

Die Kinos in Japan haben die selbst auferlegte Beschränkung der Besucherzahlen für die ersten drei Tage aufgehoben, aber trotzdem waren die Kinosäle nicht voll. Der Film wurde in vielen Kinos in mehreren Sälen gezeigt, sodass sich die Menschenmasse besser verteilen konnte.

Viele Menschen haben sich den Film in den ersten drei Tagen angeschaut
Viele Menschen haben sich den Film in den ersten drei Tagen angeschaut. Bild: Kyodo

Anime-Film sorgt für ein leichtes Aufatmen bei den Kinobetreibern

Experten erwarten durch den Erfolg des Films, dass die Kinos im Land etwas aufatmen können. Die Kinos leiden insbesondere darunter, dass der Start vieler Blockbuster verschoben wurde.

Nach Angaben der Motion Picture Producers Association of Japan betrugen die Kasseneinnahmen der zwölf großen Filmverleiher zusammengenommen im April nur 3,7 Prozent des Vorjahreswertes und im Mai 1,1 Prozent. Zu der Zeit bestand in Japan allerdings der Ausnahmezustand.

Obwohl es den Kinos ab Mitte Mai erlaubt war, in Gebieten mit niedrigen Infektionszahlen allmählich wieder zu öffnen, erholten sich die Umsätze im Juli und August nur auf etwas mehr als 30 Prozent des Vorjahresniveaus.

Selbst nachdem für Kinos in Japan am 19. September alle Beschränkungen aufgehoben wurden, hielten die Toho-Kinos und viele andere Lichtspielhäuser ihre Zuschauerzahl niedrig da eine Bedingung für die vollständige Öffnung ist, den Kinobesuchern das Mitführen von Lebensmitteln zu verbieten.

Den Fans war das bei „Demon Slayer“ allerdings egal, wie die Zuschauerzahlen zeigen.

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