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Opfer des eigenen Erfolgs

Drei der besten japanischen Whiskys verschwinden vom Markt

Japanischer Whisky ist unter Kennern sehr beliebt und räumt weltweit Preise ab. Nun werden allerdings drei der besten Whiskys vom Markt genommen.

Japan ist ein Land mit leidenschaftlichen Whiskytrinkern. Der Verbrauch pro Kopf ist deutlich höher als bei den Briten oder den Amerikanern.

Japanischer Whisky unter Kennern sehr begehrt

Die erste Whiskydestillerie entstand 1923 in der japanischen Stadt Yamazaki. Zwei Namen sind mit dem japanischen Whiskey untrennbar verbunden, Shinjro Torii, der zuerst versuchte, Wein anzubauen und sich danach dem Whiskey zuwandte, und Masataka Takesuru, der das Brennen in Schottland gelernt hatte.

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Lange Zeit galt japanischer Whisky als minderwertig, das hat sich mittlerweile allerdings geändert und weltweit ist der Whisky unter Kennern beliebt.

Doch nun hat die Firma Nikka angekündigt, dass Ende März die Taketsuru Pure Malt 17, 21 und 25-jährige Whiskys nicht mehr produziert werden.

Heißbegehrte Whisky-Sorten

Das Problem ist der Erfolg, denn die Firma kann nicht genug produzieren, um die hohe Nachfrage stillen zu können.

Nikka der Pionier des japanischen Whisky

Nikka ist besonders begehrt, was zum Teil auch der Geschichte der Firma geschuldet ist. Der Gründer Masataka Taketsuru ist der Sohn eines Sake-Herstellers, der der Familientradition trotzte und nach Schottland zog. Dort studierte er Chemie und die Whiskyherstellung.

1934 gründete er zusammen mit seiner schottischen Frau Nikka in Hokkaido. Die Whiskys des Unternehmens haben sich seitdem den Ruf unter Kennern erkämpft, einen authentischen Geschmack zu haben.

Whisky-Fans bleibt jetzt nur noch der Takesturu Pur Malt, der altersunabhängig produziert wird, denn ob die Firma ihre geliebten älteren Whiskys wieder in das Programm aufnimmt, ist zurzeit noch nicht klar.

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