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Einzelhändler will wegen Coronavirus 20 Prozent der Belegschaft in Pensionierung schicken

Umsatzeinbrüche durch fehlende Touristen aus China

Der japanische Einzelhändler Laox gab am Freitag bekannt, dass er 20 Prozent seiner Belegschaft – also 140 Menschen – wegen des Coronavirus in die vorzeitige Pensionierung schicken will.

Laox sieht zusammen mit japanischen Fluggesellschaften, Kaufhausbetreibern und Reisebüros schnelle wirtschaftliche Auswirkungen des Virusausbruchs und den nachfolgenden Beschränkungen für Reisende von China nach Japan.

Mitarbeiter sollen bis Ende März in Pension gehen

Laut Laox sollen bis zum 6. März Mitarbeiter ab 40 Jahren, die seit mindestens zwei Jahren im Unternehmen arbeiten, eine Abfindung und zusätzliche Prämien bekommen, wenn sie Ende März in den Ruhestand gehen.

„Es ist klar geworden, dass wir von unserer Struktur abweichen müssen, die von Reisenden aus China abhängt“, sagte Laox in einer Erklärung und fügte hinzu, dass etwa 20 Mitarbeiter eines Tochterunternehmens ebenfalls aufgefordert werden, freiwillig in Pension zu gehen.

Mehr zum Thema:  Japan kündigt neue Schritte gegen das Coronavirus an, um den Tourismus zu unterstützen

Japanische Wirtschaft kann schweren Schaden durch den Coronavirus nehmen

Das Resona Research Institute gab kürzlich in einer Schätzung bekannt, dass die Ausgaben von ausländischen Touristen landesweit um 624,4 Milliarden Yen (5,68 Milliarden US-Dollar) oder 40 Prozent sinken könnten, vorausgesetzt, die Auswirkungen des Virus halten bis Mai an.

Da sich das neue Coronavirus in Japan weiter verbreitet und das Risiko durch die Bestätigung des ersten Todesfalls in Japan am Donnerstag hervorgehoben wird, unternehmen viele Firmen Schritte, um Infektionen vorzubeugen.

Yahoo Japan Corp. sagte am Freitag, es fordere alle Mitarbeiter auf, das Pendeln während der Hauptverkehrszeiten zu vermeiden und verbiete grundsätzlich Besprechungen von mehr als 100 Personen. Außerdem ermutigt man das Personal, Gesichtsmasken zu tragen und fördere den Einsatz von Telefonkonferenzen.

Derzeit wird die Kernarbeitszeit für die 6.500 Mitarbeiter von Yahoo von 12:00 bis 15:00 Uhr um zwei Stunden verkürzt, um das Pendeln in späteren Stunden zu erleichtern.

MA

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