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Blick auf den ausländischen Markt

FujiTV kooperiert mit Crunchyroll beim Anime-Sendeslot +Ultra

FujiTv hat angekündigt, mit Crunchyroll für seinen +Ultra Anime-Sendeslot zusammenarbeiten zu wollen.

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Der japanische Sender will sich so die weltweite Popularität japanischer Anime zunutze machen und will den größten Anime-Streaming-Dienst bereits in der Planungsphase der Titel einbinden, um Anime zu produzieren, die sich mehr an einem Publikum im Ausland richten.

FujiTV will mit Crunchyroll Anime für den ausländischen Markt produzieren

„Unter der Prämisse, dass japanische Kunden neue Shows genießen können, wollen wir Fragen stellen und Vorschläge von Crunchyroll einholen, ob sie auch von ausländischen Nutzern akzeptiert werden“, so Fuji TV-Produzent Akitoshi Mori.

Der Anime-Sendeslot +Ultra, der donnerstags ab 0:55 Uhr ausgestrahlt wird, startete im Oktober 2018.

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Nach Angaben von Fuji TV streamt Crunchyroll Anime in mindestens 200 Ländern und Gebieten auf der ganzen Welt und hat 120 Millionen nicht zahlende Mitglieder und 5 Millionen zahlende Abonnenten.

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Im Vorfeld der Zusammenarbeit hat Crunchyroll die Serie „Muv-Luv Alternative“, die seit Oktober in Japan ausgestrahlt wird, exklusiv in Nordamerika, Europa und anderen Ländern außerhalb Asiens in sein Simulcast-Angebot aufgenommen.

Zusammenarbeit soll im April 2022 beginnen

Die beiden Unternehmen planen den Produzenten Slow Curve einzubeziehen, um im April 2022 mit der umfassenden Zusammenarbeit zu beginnen.

Zu den zukünftigen Projekten gehört „Estab-Life“, für das „Code Geass: Lelouch of the Rebellion“-Regisseur Goro Taniguchi als Hauptregisseur fungieren wird, sowie ein Projekt, das von Manga-Zeichner Tsutomu Nihei, der durch „Knight of Sidonia“ bekannt ist, und Polygon Pictures Inc. entwickelt wird.

Crunchyroll wurde 2006 als Streaming-Dienst gestartet, der ohne Genehmigung Anime-Titel anbot. Die Website sicherte sich in ihrer ersten Finanzierungsrunde 4,05 Millionen US-Dollar von Venrock und begann 2008 mit der Lizenzierung von Titeln für das Streaming.

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Die Chernin-Gruppe erwarb im Dezember 2013 eine Mehrheitsbeteiligung an Crunchyroll. Die Chernin-Gruppe und AT&T gründeten 2014 das Joint Venture Otter Media, das im November 2015 weitere 22 Millionen US-Dollar in Crunchyrolls Muttergesellschaft Ellation investierte.

AT&T gab dann im August 2018 bekannt, dass das Unternehmen Otter Media vollständig übernommen hatte.

Zuletzt übernahm WarnerMedia Viz Media Europa und wurde nun Crunchyroll SAS genannt. Damit gehört nun auch Kazé Deutschland zum Konzern. Im Dezember erfolgt der Verkauf an Sony.

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