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Home News Wirtschaft Gremium in Japan schlägt höheren Mindestlohn vor

Gut für die Menschen birgt aber Gefahren für kleinere Unternehmen

Gremium in Japan schlägt höheren Mindestlohn vor

Am Mittwoch schlug ein Regierungsgremium vor, den durchschnittlichen Mindestlohn in Japan anzuheben.

Das Gremium will mit einem Stundenmindestlohn von über 900 Yen die Auswirkungen der Erhöhung der Verbrauchersteuer für die Menschen abfedern.

Neuer Mindestlohn würde Menschen in Ballungszentren bevorzugen

Das Gremium des japanischen Arbeitsministeriums sagte, dass der Mindestlohn gegenüber dem Vorjahr um 27 Yen angehoben werden müsse. Das wäre der größte Anstieg seit dem Geschäftsjahr 2002, als Japan einen Stundenlohn einführte.

Der Mindestlohn in Tokyo und Kanagawa würde dem Vorschlag nach 1.000 Yen übersteigen, in 17 Präfekturen würde das Niveau allerdings unter 700 Yen bleiben, was die Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten in Japan unterstreicht.

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Gegenwärtig werden die Mindestlöhne in Japan von den regionalen Büros der des Arbeitsministeriums festgelegt, wobei die wirtschaftliche Lage der jeweiligen Region berücksichtigt wird.

Gemäß dem Vorschlag, wird den regionalen Büros empfohlen, den Mindestlohn zu überarbeiten. Der neue Mindeststundenlohn wird im Oktober verabschiedet.

Regierung fordert Stundenlohn von über 1.000 Yen

Wenn Tokyo und Kanagawa den Mindestlohn im Einklang mit dem Vorschlag erhöhen, wird der Stundenlohn in Tokyo auf  1.013 Yen und in Kanagawa auf 1.011 Yen steigen.

Obwohl die Regierung eine Erhöhung des Mindeststundenlohns um rund 3 Prozent befürwortet hat, äußerte sie sich in ihrer im Juni erstellten wirtschafts- und fiskalpolitischen Darstellung aggressiver und strebte an, den nationalen Durchschnittsstundenlohn um 1.000 Yen, früher als erwartet, zu erhöhen.

Wenn man vom derzeitigen Tempo der Lohnerhöhungen ausgeht, würde das Ziel, den durchschnittlichen Mindestlohn auf 1.000 Yen anzuheben, im Jahr 2023 erreicht.

Lohnunterschiede führen zum Aussterben ländlicher Regionen

Die Lohnunterschiede sind ein Faktor für die Abwanderung der Landbevölkerung, da die Menschen auf der Suche nach Arbeitsplätzen in städtische Gebiete abwanderten. Dies hat zu einem Rückgang der regionalen Wirtschaft beigetragen.

In der Zwischenzeit würde eine drastische Lohnerhöhung das Management kleiner und mittlerer Unternehmen schädigen. Einige Experten sagten, dass ein starker Anstieg des Mindestlohns zu Unternehmenszusammenbrüchen und Insolvenzen führen und letztendlich zum Abbau von Arbeitsplätzen führen würde.

Quelle: MA

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2 Kommentare

  1. „Gut für die Menschen, birgt aber Gefahren für kleinere Untenrehmen“
    da gabs wohl einen dreher: mit „Untenrehmen“ sind bestimmt „Unternehmen“ gemeint.

    solche flüchtigkeitsfehler fallen mir seit kurzem gehäuft bei euch auf, vielleicht sollte vorm veröffentlichen nochmal eine rechtschreibprüfung drüber schauen?

    nix für ungut!

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