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Stellenabbau um Kosten zu sparen

Großes japanisches Reisebüro schließt ein Drittel aller Filialen

Das Reisebüro HIS Co. kündigte an, dass es innerhalb des Jahres ein Drittel aller seiner Filialen in Japan schließen wird.

Damit reagiert das Unternehmen auf die wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Pandemie, die den japanischen Tourismus eine Zeit lang zum Erliegen gebracht hat.

Reisebüro meldete zum ersten Mal einen Quartalsverlust

Das Unternehmen meldete am Mittwoch einen Konzernnettoverlust von 3,45 Milliarden Yen für das Halbjahr 2020 bis April. Das erste Mal, dass HIS seit 2002 rote Zahlen meldete.

Insbesondere die Stornierung von Pauschalreisen ins Ausland wurde als Grund für den Verlust angegeben, außerdem machte das Reisebüro keine Prognose für das neue Quartal.

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Das Unternehmen plant, die Kosten in diesem Jahr um etwa 20 Milliarden Yen zu senken. Dafür soll das Personal verkleinert und die Werbekosten gesenkt werden. Mitarbeiter werden in diesem Jahr auch keine Sommerprämie bekommen.

Pandemie schadet der Reisebranche

Reiseanbieter sind besonders von den Auswirkungen der Pandemie betroffen, da viele Länder Einreiseverbote verhängt hatten und die japanische Regierung bis vor Kurzem die Menschen aufforderte, zu Hause zu bleiben. Das inländische Reiseverbot wurde erst vor wenigen Tagen aufgehoben.

Laut der Japan National Tourism Organization sank die Zahl der japanischen Staatsangehörigen, die das Land im April verlassen hatten, gegenüber dem Vorjahr um 99,8 Prozent auf 3.915.

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