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Angst vor Naturkatastrophen nimmt zu

Immer mehr Unternehmen verlagern ihren Hauptsitz nach Gunma

Immer mehr japanische Unternehmen verlegen ihren Hauptsitz in die Präfektur Gunma, weil es dort seltener zu Naturkatastrophen kommt, die Verkehrsanbindung besser ist und sich das Konzept des Homeoffice in den letzten zwei Jahren zunehmend durchgesetzt hat.

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Zuletzt hat Nippon Telegraph and Telephone (NTT) Anfang Oktober damit begonnen, mehrere Abteilungen aus der Zentrale in Tokyo in die Präfektur Gunma umzusiedeln.

Hauptsitz oder Zweigstelle in Gunma

Der große Reifenhersteller Nihon Michelin Tire plant ebenfalls, seinen Hauptsitz in Tokyo im Jahr 2023 aufzugeben und in die Präfektur Gunma zu verlegen, wo sich bereits die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens befindet.

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Das Büro in Tokyo soll verkleinert werden, da das Unternehmen davon ausgeht, dass sich das Geschäft am neuen Standort besser entwickeln wird, zumal dort bereits viele Automobilhersteller ansässig sind.

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Im Juli eröffnete Deloitte Tohmatsu in Gunma eine Filiale vor dem JR-Bahnhof Maebashi, um an dem Konzept der japanischen Regierung für eine „digitale Gartenstadt“ zu arbeiten. Im Mai eröffnete auch das in Kochi ansässige IT-Unternehmen Shift Plus seinen ersten Standort außerhalb der Präfektur Kochi und verwies dabei auf die digitale Politik der Präfektur Gunma.

Besorgnis wegen Naturkatastrophen wächst bei japanischen Unternehmen

Die Tatsache, dass sich Unternehmen für Gunma entscheiden, zeigt, dass die Besorgnis über Naturkatastrophen zunimmt und sich der Arbeitsstil in Richtung Homeoffice verändert.

Die Regierung der Präfektur Gunma fördert die Ansiedlung von Unternehmen, unter anderem durch Steuererleichterungen und Darlehen.

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