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HomeNachrichten aus JapanWirtschaftIWF senkt Wachstumsprognose für Japan auf 2,8 Prozent

Als einziges G7-Land

IWF senkt Wachstumsprognose für Japan auf 2,8 Prozent

Da sich das Coronavirus in Japan wieder ausbreitet, hat der internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für das Land gesenkt.

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Der IWF geht von einem Wachstum von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus, was einen Rückgang von 0,5 Prozent gegenüber der Einschätzung im April entspricht.

Wachstumsprognose durch die schleppende Impfkampagne getrübt

Die globale Wachstumsprognose des IWF ist unverändert bei 6,0 Prozent, da die schwachen Aussichten für Japan, China und Indien durch verbesserte Aussichten für die USA und einige andere große Industrieländer ausgeglichen wurden.

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In seiner Aktualisierung des World Economic Outlook Berichts hob der IWF hervor, dass sich die Erholung der Wirtschaft von der Pandemie durch die unterschiedliche Geschwindigkeit beim Impfen und der politischen Unterstützung weiterhin unterschiedlich gestalten.

Starker Anstieg 2022 erwartet

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Japan ist das einzige Land der G7-Staaten, das durch den IWF herabgestuft wurde. Grund dafür ist unter anderem, dass die Impfkampagne, im Vergleich mit anderen Staaten, sehr langsam verläuft.

Allerdings geht der IWF davon aus, dass sich das Land in der zweiten Jahreshälfte stärker erholen wird und hob die Wachstumsprognose für 2020 um 0,5 Prozent auf 3,0 Prozent an.

Allerdings warnte Gita Gospinath, Chefvolkswirtin beim IWF, davor, dass das Land einen weiteren Abwärtstrend ausgesetzt sei, was allerdings im aktuellen Bericht nicht berücksichtigt wurde.

Die japanische Regierung hält unterdessen an ihrer Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung fest.

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