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Positive Entwicklung erwartet

Japan hält an seiner wirtschaftlichen Einschätzung fest

Die japanische Regierung hält an ihrer Einschätzung fest, dass sich die Wirtschaft weiterhin von der Pandemie erholt. Allerdings warnte sie in ihrer Einschätzung, die am Montag veröffentlicht wurde, vor den Auswirkungen der russischen Invasion der Ukraine und der schwachen Wirtschaft in China.

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Zur aktuellen Lage der japanischen Wirtschaft heißt es in dem Monatsbericht, sie zeige „Anzeichen einer Belebung“, womit diese Einschätzung den dritten Monat in Folge aufrechterhalten wird, und führt Verbesserungen beim privaten Verbrauch und bei den Unternehmensinvestitionen an.

Einschätzung der Wirtschaft ist positiv

Die Einschätzung der Wirtschaft im Bericht ist positiv, da die Auswirkungen durch Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten weiter nachlassen und die Normalisierung der wirtschaftlichen und sozialen Aktivitäten unterstützend wirken. Das Wort Coronavirus wurde nicht mehr erwähnt, so wie bereits im vergangenen Bericht.

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Für die einzelnen Bereiche heißt es im Bericht, dass der private Konsum „Bewegungen des Aufschwungs zeigt“, da sich die Ausgaben in der Dienstleistungsbranche, einschließlich Restaurantbesuche und Reisen in nahe gelegene Gebiete, weiter erholen.

Die japanische Regierung senkte jedoch zum ersten Mal seit sieben Monaten die Prognose für die Industrieproduktion und erklärte, dass der Aufschwung aufgrund der schwachen Produktion von elektronischen Bauteilen und Baumaschinen in Verbindung mit einem Mangel an Halbleitern pausiert.

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Gleichzeitig wurde die Einschätzung des Wohnungsbaus nach oben revidiert, da dieser durch die steigende Nachfrage nach Eigentumswohnungen solide geworden ist.

Auch die Einschätzung der Importe wurde nach oben korrigiert. „Der Rückgang sei gestoppt worden, was auf die gestiegene Inlandsnachfrage nach Rohöl, Flüssigerdgas und Kohle zurückzuführen sei“, so ein Sprecher der japanischen Regierung.

Steigende Preise und Krieg in Europa sind Risikofaktoren

Im Bericht wird außerdem angeführt, dass die Verbraucherpreise zuletzt den zweiten Monat in Folge gestiegen sind, nachdem die Inflation im April um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen hatte, was auf höhere Rohstoffpreise und einen schwachen Yen zurückzuführen sei.

Mit Blick auf die Zukunft stellt die Regierung in ihrem Bericht fest, dass den Abwärtsrisiken aufgrund steigender Rohstoffpreise, angebotsseitiger Beschränkungen und Schwankungen auf den Finanzmärkten volle Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Als Hauptgrund wird die Invasion der Ukraine genannt.

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