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Verbraucher geben wieder mehr aus

Japan hebt Konjunkturprognose an

Japans Regierung hat am Dienstag seine Konjunkturprognose zum ersten Mal seit drei Monaten angehoben. Die Anhebung wird mit einer Erholung des privaten Konsums begründet, da sich die wirtschaftlichen Aktivitäten nach den Einschränkungen durch die Pandemie weiter normalisieren.

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„Die japanische Wirtschaft erholt sich mäßig“, heißt es im Monatsbericht des Kabinettsamts für Juli, was eine Anhebung gegenüber dem vorherigen Bericht darstellt.

Abwärtsrisiken für die kurzfristige Konjunkturprognose

Zur kurzfristigen Konjunkturprognose heißt es, dass es Abwärtsrisiken gibt, die sich aus“Schwankungen auf den Finanz- und Kapitalmärkten im Zuge der weltweiten geldpolitischen Straffung ergeben.

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Die japanische Regierung nennt auch Risiken wie steigende Rohstoffpreise und angebotsseitige Beschränkungen, obwohl sie die Formulierung fallen ließ, dass diese durch den Krieg in der Ukraine beeinträchtigt wurden, da einige Rohstoffpreise nach dem Anstieg nach der Invasion Russlands gefallen sind.

Für Juli revidierte die japanische Regierung zum ersten Mal seit drei Monaten ihre Einschätzung des privaten Verbrauchs nach oben und erklärte, dass dieser aufgrund der Erholung der dienstleistungsbezogenen Ausgaben wie Restaurantbesuche und Reisen sowie des Verkehrsbranche moderat anziehe.

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Die Verkäufe der großen Kaufhäuser haben sich nach Angaben der Regierung aufgrund der regen Nachfrage nach Sommerkleidung bei steigenden Temperaturen verbessert, da mehr Menschen nach Draußen gehen.

Arbeitslosenzahlen erholen sich

Zur Beschäftigungssituation heißt es in der Konjunkturprognose, dass sie sich erholt, nachdem es im letzten Monat Anzeichen für einen Aufschwung gegeben hat.

Die Einschätzung der Importe wurde den zweiten Monat in Folge nach oben revidiert, was laut des Berichts auf solide Importe aus Asien zurückgeführt wird.

Die Einschätzung der Verbraucherpreise blieb unverändert, nachdem die japanischen Kernverbraucherpreise ohne verderbliche Lebensmittel im Juni um 2,2 Prozent gestiegen sind, so schnell wie seit über sieben Jahren nicht mehr.

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