Stats

Anzeige
Home News Wirtschaft Japan muss sich auf die schlimmen Auswirkungen des Handelskriegs zwischen den USA...

Weltwirtschaft geschwächt

Japan muss sich auf die schlimmen Auswirkungen des Handelskriegs zwischen den USA und China vorbereiten

Ökonomen sind sich sicher, der Handelskrieg zwischen den USA und China wird schlimme Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben und Länder wie Japan besonders treffen.

Der Handelskrieg zeigt bereits Auswirkungen auf die japanische Wirtschaft, die angesichts des schwachen Konsums und der schwachen Unternehmensgewinne in den letzten Monaten nur wenig Gründe für eine positive Stimmung gegeben hat. Auch die Erhöhung der Verbrauchersteuer wird die Stimmung nicht bessern.

Sollte der Handelskrieg weiter gehen, wird es die japanische Wirtschaft noch schwerer treffen.

Weltwirtschaft leidet unter dem Handelskrieg

Auch die Weltwirtschaft, die von 2017 bis 2018 stetig gewachsen ist, hat sich verlangsamt. In diesem Jahr ist sie auf 3,2 Prozent gefallen, bis 2020 wird allerdings ein Anstieg auf 3,4 Prozent erwartet.

Einen ähnlichen Ausblick wurde auf dem G20-Treffen der Finanzchefs in Fukuoka Anfang dieses Monats getroffen. Allerdings wurde davor gewarnt, dass der Handelskrieg zwischen den USA und China nach wie vor ein großes Risiko darstellt.

Mehr zum Thema:
Japanische Unternehmen lehnen US-Strafzölle für China ab

„Das Wachstum bleibt gering und die Risiken bleiben nach unten bestehen“, heißt es in der Mitteilung. „Vor allem haben sich die Handels- und geopolitischen Spannungen verschärft. Wir werden diesen Risiken weiterhin begegnen und sind bereit, weitere Maßnahmen zu ergreifen. “

Konsequenzen für China und die USA

Wenn die USA und China weiterhin Zölle auf die Produkte des jeweils anderen schlagen, dann wird dies auch erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen für beide Nationen bedeuten.

Das BIP und die Aktienkurse sechs Monate vor den US-Präsidentschaftswahlen gelten als wichtige Indikatoren für den Wahlerfolg, Daiju Aoki, regionaler Chief Investment Officer für Japan bei UBS Wealth Management in Tokyo.

„Das größte Problem ist die Unvorhersehbarkeit der Trump-Administration“, so Junya Inose Senior Economist am Mitsubishi Research Institute in Tokyo und verwies auf die Sanktionen gegen Huawei und ZTE.

„Solche abrupten Entscheidungen, die ganze Branchen einschränken, könnten unvorhersehbare und ernsthafte Probleme für die globale Wirtschaft bedeuten“, so Inose.

Japan sollte sich auf schlimme Auswirkungen einstellen

Nach Einschätzung des Daiwa Institute of Research könnte der Handelskrieg die japanischen Exporte um 1,3 Billionen Yen senken.

Zusammen mit der schwachen Inlandsnachfrage in Japan würde dies zweifellos zu Problemen führen.

„Ein Szenario, in dem sich die Auslandsnachfrage erholt und sich die japanische Wirtschaft anschließend erholt, ist unrealistischer geworden“, sagte Kobayashi von Daiwa.

Ökonomen gehen davon aus, dass das reale BIP-Wachstum in diesem Jahr angesichts des schwachen Konsums und der schwachen Investitionsausgaben unter 1 Prozent liegen wird – weit unter Japans potenziellem Wachstum.

Japan muss also auf dem G20-Gipfel in Osaka die Rolle des Vermittlers einnehmen, der zwischen China und den USA vermittelt.

Quelle: JT, AT, TJT

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige