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Japan verdoppelt die Produktion von Wagyu

Maßnahmenpaket für die Landwirtschaft angekündigt

Japan will die Produktion von Wagyu-Rindfleisch bis zum Geschäftsjahr 2035 auf 300.000 Tonnen erhöhen, da die Nachfrage aus dem Ausland steigt. Dies entspricht einer Verdopplung der aktuellen Zahlen.

Die Maßnahme ist ein Teil des Regierungsprogramms zur Unterstützung einheimischer Landwirte und zur Steigerung der Agrarexporte.

Japan will sich bei der Wagyu-Produktion Sicherheitsstandards der USA und EU halten

Aktuell werden pro Jahr an die 149.000 Tonnen Wagyu produziert. Um die Steigerung zu schaffen, plant das Land, finanzielle Anreize für Bauern zu schaffen. Zusätzlich will das Land die Fleischverarbeitungsbetriebe modernisieren, um die strengeren US- und europäischen Sicherheitsstandards einhalten zu können.

Japan hat mit der EU und der USA ein Handelsabkommen geschlossen. Dadurch rechnet die Regierung damit, dass die Nachfrage nach Wagyu-Fleisch deutlich steigen wird.

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Im Jahr 2018 erreichten die japanischen Agrarexporte einen Rekordwert von 906,8 Milliarden Yen und erreichten damit zum sechsten Mal in Folge einen neuen Rekord. Hongkong war der größte Abnehmer japanischer Agrarprodukte, gefolgt von China und den USA.

„Es wird mehr Möglichkeiten für Japans landwirtschaftliche Produkte geben, in Übersee Fuß zu fassen.“, so Premierminister Shinzo Abe bei einem Treffen zur Verabschiedung der Agrarstrategie.

Die Strategie sieht auch Maßnahmen zur Stärkung der landwirtschaftlichen Betriebe gegen Taifune und andere Naturkatastrophen sowie die reibungslose Impfung von Schweinen, um die Ausbreitung der klassischen Schweinepest zu verhindern.

Japan kämpfte mit der Eindämmung der Schweinepest-Epidemie, die die Landwirte in einem Dutzend Präfekturen seit letztem Jahr gezwungen hat, ihre Schweine zu schlachten.

Innovative Technik und mehr Markenschutz

Außerdem soll der Einsatz innovativer Technologien wie Drohnen in der Landwirtschaft die Arbeit vereinfachen und somit auch für neue Arbeitskräfte sorgen.

Die Regierung plant auch die Ausarbeitung von Gesetzen zum Schutz von landwirtschaftlichen Markenprodukten wie „Shine Muscat“, kernlosen Trauben und „Amao“-Erdbeeren mit hohem Zuckergehalt, die beide in Japan entwickelt wurden, aber in China und Südkorea angebaut wurden.

Die Finanzierung der Förderung wird im Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2019, der im März 2020 endet, und im Plan für das Haushaltsjahr 2020 enthalten sein.

Kyodo

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