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Japanische Convenience-Store-Kette Ministop testet kürzere Arbeitszeiten für Franchisenehmer

Test in 70 Läden in Japan

Immer wieder klagen Franchisenehmer von Convenience-Stores darüber, dass sie keine Mitarbeiter finden und den 24h Betrieb nicht mehr aufrechterhalten können.

Trotzdem werden sie von den Konzernen gezwungen, die Öffnungszeiten einzuhalten.

Kürze Öffnungszeiten, um Franchisenehmer zu entlasten

Nun testet der Convenience-Store-Betreiber Ministop Co. verkürzte Öffnungszeiten um die Franchisenehmer zu entlasten. 70 Geschäfte im ganzen Land haben sich für die Tests angemeldet.

Basierend auf den Ergebnissen dieses Testlaufs, wird das Unternehmen bei Bedarf kürzere Öffnungszeiten genehmigen.

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„Bei einer Änderung der Geschäftsgrundsätze werden wir in Betracht ziehen, nach Bestätigung der Umstände in den Franchise-Läden andere Servicezeiten als den Betrieb rund um die Uhr zuzulassen“, sagte Ministop-Präsident Akihiro Fujimoto in einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Auch Seven-Eleven und FamilyMart mit kürzeren Öffnungszeiten

Konkurrent Seven-Eleven Japan Co führte bereits kürzere Öffnungszeiten in 230 Läden ein. In einer im Juli durchgeführten Umfrage, hatten 2200 Franchise-Nehmer angegeben, dass sie die Öffnungszeiten gerne kürzen wollen.

Bereits im Februar ist Seven-Eleven Japan Co. in die Kritik geraten, nachdem das Unternehmen einem Franchisenehmer in Higashiosaka die Öffnungszeiten geändert hatte. Als Reaktion auf die Kritik fing das Unternehmen an, kürzere Öffnungszeiten in 10 Shops zu testen.

FamilyMart Co. führte ebenfalls einen Test in 20 Geschöften durch. Im Oktober sollen rund 660 Filialen des Unternehmens kürzere Öffnungszeiten einführen.

Arbeitskräftemangel trifft Branche

Einer Umfrage des Industrieministeriums zufolge sagten 61 Prozent der Inhaber von Lebensmittelläden, dass die Arbeitskräfte knapp sind. Das sind 39 Prozent mehr als noch 2014. Die Umfrage ergab auch, dass rund 39 Prozent der Inhaber unzufrieden mit der Franchise-Vereinbarung sind – ein Plus von 22 Prozent. Der Grund liegt an der geringen Rentabilität ihrer Filialen und den langen Arbeitszeiten.

Um den Arbeitskräftemangel in Japan zu bekämpfen, kündigte die japanische Regierung an, dass ausländische Studenten nach ihrem Studium auch im Einzelhandel arbeiten dürfen.

TJT

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