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Japanische Künstlergeschäfte beenden die Lieferung von Aquarellfarben, die von Mangakas genutzt werden

Wie die japanische Künstlerbedarfkette Gazai Tampopo am siebten Mai ankündigte, wird man mit der Verbreitung der beliebten amerikanischen Aquarellmarke Dr. Ph. Martin’s am Ende des Jahres in Japan aufhören.

Der Grund für den Verbreitungsstop sei eine drastische Preiserhöhung von der Mutterfirma von Dr. Ph. Martin’s mit den Manem Salis International. Ganzai Tanpopo hat den Preisanstieg überprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass sie trotz großer Kundschaft die Marke wahrscheinlich nicht mehr führen werden. Ganzai Tanpopo sind nicht die einzigen Shops, die ihren Bestand an Dr. Ph Martin’s Farben einstellen. Das gleiche erklärte das Schreibwarengeschäft Bonnycol Art am 9. Mai. Bonnycol Art liefert Produkte an Fachhändler in ganz Japan.

Viele Mangaka und Fans seien enttäuscht über die Entscheidung

Sowohl Fans als auch Mangaka wie etwa Arina Tanemura verkündeten über Social Media ihr Bedauern über das Einstellen der Marke. Dabei teilte Tanemura mit, die Marke trotzdem über Umwege nach Japan zu importieren.

Andere Mangaka veröffentlichten einige Beispiele ihrer Werke, bei denen sie die Farben von Dr. Ph. Martin’s verwendeten, wie etwa Mayu Sakai (Sugar Soldier, Last Exit Love).

Rei Mikamoto:

Atsuji Yamamoto (Ultimate Teacher):

In einer ähnlichen Lage befanden sich die Animatoren im Jahr 2015, als Mitsubishi Pencil ankündigte, dass sie keine Farbstifte mehr herstellen werden, welche von der Anime-Industrie bevorzugt werden. Karikaturisten kamen in Scharen zu den Kunstgeschäften, um die restlichen orangefarbenen, blauen und gelb-grünen Bleistifte für das Zeichnen von Cels zu kaufen.
Quelle: Bonnycol Art

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