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Japanische Unterhaltungsmedien steigern 2018 den Umsatz um 8%

Kostenpflichtige Streaming-Dienste wachsen weiter an, wobei der physische Disc-Umsatz leicht gestiegen ist.

Die Japan Video Software Association (JVA), The Digital Entertainment Group Japan (DEG Japan) und Institute for the Arts (IFA) haben am Donnerstag einen Bericht über den Heimvideomarkt und die Nutzertrends in Japan im Jahr 2018 veröffentlicht.

Der Bericht besagt, dass Japans gesamter Paid Content Markt – bestehend aus DVD- und Blu-ray-Verkäufen, dem Heimvideoverleih und „Paid Video Streaming“ – im Jahr 2018 562,8 Milliarden Yen (ca. 4,5 Milliarden Euro) einnahm. Dies entspricht einem Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahres-Gesamtwert von 521,3 Milliarden Yen (ca. 4,2 Milliarden Euro). Das Jahr 2018 war der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr 2010.

Die Zunahme des Paid-Streaming-Marktes, einschließlich des abobasierten Video-on-Demand-Dienstes, trug zum verzeichneten Wachstum bei. Der bezahlte Video-Streaming-Markt erreichte 2018 den Höchstwert von 198,0 Milliarden Yen (ca. 1,6 Milliarden Euro). Das entspricht einem Anstieg von 31,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit Beginn der Rekorde im Jahr 2013 hat sich der Markt mehr als verdreifacht.

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Der klassische Verleih ist immer noch umsatzkräftig, sinkt allerdings rapide

Der Verleih-Markt für Blu-ray und DVD sank im Jahr 2018 um 7,1 Prozent auf 154,2 Milliarden Yen (rund 1,2 Milliarden Euro). Das ist weniger als die Hälfte des Umsatzes im Jahr 2007 und 2018 war auch das erste Mal, dass die Zahl niedriger war als bei den kostenpflichtigen Streaming-Diensten.

Der Absatz von DVD- und Blu-ray-Discs ist in Japan seit 2007 stetig zurückgegangen. Der Umsatz ist seitdem um etwa 30 Prozent gesunken, stieg allerdings im Jahr 2018 ein bisschen. Der Anstieg um 3 Prozent markiert das erste Mal seit 2013, dass der Umsatz gestiegen ist. Dem Bericht zufolge kauften im vergangenen Jahr nur 15,8 Prozent der Bevölkerung DVDs und Blu-ray-Discs.

Etwa gleich geblieben ist die Zahl der Personen, die kostenpflichtige Streamingdienste nutzen. Hier blieb der Wert bei ungefähr 16,3 Prozent. 2017 lag die Zahl bei 13,9 Prozent.

Die Japan Video Software Association berichtete bereits im März, dass der Anime-Markt in Japan im Jahr 2018 um 24,2 Prozent zurückging. Innerhalb dieses Wertes gingen die Blu-ray- und DVD-Verkäufe um 21,1 Prozent zurück.

Quelle: Animation Business Journal

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