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Japanischer Autobauer Nissan zieht sich aus Südkorea zurück

Absatzzahlen eingebrochen

Laut eines Berichts der Financial Times, zieht sich der japanische Autobauer Nissan Motor Co. aus Südkorea zurück.

Nissan und einige andere Unternehmen haben mit einem Boykott in Südkorea zu kämpfen, der durch die anhaltenden politischen Spannungen beider Länder entfacht wurde.

Nur geringer Marktanteil in Südkorea

Im Bericht der Financial Times heißt es, dass Nissan nicht nur die Verkäufe in Südkorea einstellt, sondern auch seine Beteiligungen an einem Montagewerk in Busan, das Renault Samsung Motors Co. gehört, überdenkt. In dem Werk werden hauptsächlich Autos für den Export hergestellt.

Der Marktanteil von Nissan in Südkorea liegt hinter den inländischen Konkurrenten zurück. Zusammen mit der Luxusmarke Infiniti hat der Autohersteller von Januar bis August dieses Jahres nur 3.581 Autos in Südkorea verkauft. 27 Prozent als vor einem Jahr und weit hinter Toyota.

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Autobauer Hyundai, Mercedes Benz und BMW beherrschen südkoreanischen Markt

Japanische Autohersteller haben in Südkorea allgemein nur einen geringen Anteil auf den südkoreanischen Markt. Insbesondere Hyundai und Marken von Mercedes Benz und BMW dominieren den Markt.

Japans zweitgrößter Autohersteller hat zurzeit auch mit rechtlichen Problemen durch seinen ehemaligen Vorsitzenden Carlos Ghosn, dem eine Manipulation der Jahresabschlüsse vorgeworfen wird, zu kämpfen. Außerdem versucht das Unternehmen seit längerem Kosten einzusparen und die Rentabilität zu erhöhen.

Quelle: TR

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