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Japans Aktien geraten unter Druck, weil Trump-Vertreter weitere Zölle gegen China ankündigten

Handelsvertreter der USA sagten am Montag, dass Präsident Trump weitere Zölle gegen China erheben wird, die am Freitag in Kraft treten werden.

China habe bei den Handelsgesprächen mit der USA zu wenig Zusagen gemacht, heißt es aus Washington.

Die Verschlechterung der Verhandlungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt traf die Finanzmärkte. Die Anleger sehen sich nun einer Eskalation konfrontiert.

Bereits am Sonntag twitterte Trump, dass er die Zölle gegen chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar von 10 Prozent bsi Ende der Woche auf 25 Prozent anheben und weitere chinesische Importe bald mit Zöllen anvisiseren würde. Der Tweet liess am Montag bereits die Ölpreise sinken.

Am Dienstag verlor der Nikkei 225-Aktienkurs 1,51 Prozent und markierte einen Schlusskurs von unter 22.000 Punkten.

Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer, der sich für einen harten Strukturwandel in China eingesetzt hat, sagte, Peking habe die Zusagen, die es zuvor eingegangen sei, abgelehnt, die die Vereinbarung wesentlich geändert hätten.

Chinesischer Vizepremier Liu Er wird voraussichtlich an diesem Donnerstag und Freitag zu weiteren Gesprächen in Washington sein.

Mehr zum Thema:  Trump fordert von Japan, Zölle auf amerikanische Landwirtschaftsprodukte aufzuheben

„Wir brechen die Gespräche im Moment nicht ab. Aber für jetzt…. am Freitag wird es Zölle geben“, so Lighthizer.

„Wir sind auch dabei, die relevante Situation zu verstehen“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, zuvor in Peking. „Was ich Ihnen sagen kann, ist, dass sich China darauf vorbereitet, in die Vereinigten Staaten zu reisen um Gespräche zu führen.

„Wir hoffen immer noch, dass die Vereinigten Staaten eng mit China zusammenarbeiten können, um sich auf halbem Weg zu begegnen, und sich bemühen, ein für beide Seiten vorteilhaftes Abkommen zu erreichen, das auf gegenseitigem Respekt basiert.“

Trumps Ankündigung am Sonntag beendete abrupt einen fünfmonatigen Waffenstillstand in einem Handelskrieg, der die beiden Länder Milliarden Dollar gekostet hat, das globale Wachstum verlangsamte und die Produktionslieferketten und die US-Agrarexporte störte.

Die Vereinigten Staaten fordern tiefgreifende Veränderungen in der chinesischen Wirtschaftspolitik. Dazu gehören ein besserer Schutz des geistigen Eigentums der USA und ein Ende des erzwungenen Technologietransfers von US-Unternehmen sowie der Cyberdiebstahl amerikanischer Geschäftsgeheimnisse.

Washington will auch einen besseren Zugang zu Chinas riesigen Märkten für US-Unternehmen, Beschränkungen der Industriesubventionen und verstärkte Käufe amerikanischer Produkte.

Quelle: AS, MS

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