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Lohnerhöhung fällt geringer aus als die letzten Jahre

Japans Arbeitnehmer bekommen mehr Gehalt

Die Großunternehmen in Japan haben sich in den diesjährigen Verhandlungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf eine Erhöhung des Gehalts um 7.096 Yen (2,12 Prozent) geeinigt.

Das durchschnittliche Wachstum betrug im siebten Jahr in Folge mehr als 2 Prozent, seit die Regierung von Premierminister Shinzo Abe damit begann, die Unternehmen zu Lohnerhöhungen im Jahr 2014 aufzurufen, aber Wirtschaftszahlen für 2020 waren die schwächsten in den sieben Jahren.

Handelskrieg sorgte für langsameres Wirtschaftswachstum

Insbesondere der Handelskrieg zwischen den USA und China sorgte dafür, dass sich Japans Wirtschaft langsamer entwickelte.

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Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie hielten sich in Grenzen, da die meisten Unternehmen die diesjährigen Lohnverhandlungen bis Ende März abgeschlossen hatten, so ein Sprecher von Keidanren, der größten Arbeitgebervertretung in Japan.

Dennoch wird sich die Epidemie wahrscheinlich auf die Höhe der Boni auswirken und den Verlauf der Verhandlungen im nächsten Jahr unsicher machen.

Löhne der Arbeitnehmer wachsen in diesem Jahr langsamer

Das diesjährige Lohnwachstum verlangsamte sich im Vergleich zum Vorjahr in 12 der 17 in einer Umfrage erfassten Industriezweige, und zwar von 2,72 Prozent auf 2,19 Prozent bei den Schiffsbauern, von 1,77 Prozent auf 1,30 Prozent bei den Stahlherstellern, und von 2,62 Prozent auf 2,27 Prozent bei den Automobilherstellern.

Die Steigerungsrate stieg auf 2,28 Prozent von 1,68 Prozent bei Einzel- und Großhändlern und auf 2,60 Prozent von 2,24 Prozent bei Hotelbetreibern.

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