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Immer noch höher als vor der Pandemie

Japans Arbeitslosenquote sinkt auf 2,5 Prozent

Japans Arbeitslosenquote ist im August gesunken, da die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen sich zum achten Mal in Folge verbessert hat.

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Gestützt wird diese Erhöhung durch die Dienstleistungsbranche, die sich langsam von den Auswirkungen der Pandemie erholt.

Arbeitslosenquote in Japan immer noch höher als vor der Pandemie

Laut den Daten des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Soziales sank die Arbeitslosenquote in Japan auf 2,5 Prozent. Das Verhältnis von Arbeitsplätzen zu Bewerbern stieg gegenüber dem Vormonat um 0,03 Punkte auf 1,32. Das bedeutet, dass auf 100 Arbeitssuchende 132 offene Stellen entfallen.

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Japans Wirtschaft hat sich immer weiter von der Pandemie erholt und die japanische Regierung hat keine weiteren Coronamaßnahmen ergriffen, auch wenn das Land im August Probleme hatte, die Neuinfektionen in den Griff zu bekommen.

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Trotz des Rückgangs der Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Juli, der ersten Verbesserung seit vier Monaten, ist die Quote immer noch höher als vor der Pandemie. Auch die Quote der verfügbaren Arbeitsplätze hat noch nicht wieder das Niveau von vor dem Ausbruch der Pandemie erreicht.

Das Hotel- und Gaststättengewerbe verzeichnete mit einem Anstieg von 51,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr den stärksten Zuwachs an offenen Stellen, gefolgt von einem 28,9-prozentigen Anstieg der Angebote in der Unterhaltungs-, Tourismus- und sonstigen Dienstleistungsbranche.

Die Gesamtzahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vormonat um 10.000 (0,6 Prozent) auf 1,75 Millionen auf saisonbereinigter Basis, während die Zahl der Beschäftigten um 40.000 (0,1 Prozent) auf 67,30 Millionen sank.

8 Prozent weniger Arbeitnehmer, die von sich aus kündigten

690.000 Menschen verließen ihren Arbeitsplatz freiwillig, weil sie unter anderem ein höheres Gehalt oder bessere Arbeitsbedingungen anstrebten; das sind 8,0 Prozent weniger als im Vormonat. Etwa 430.000 Personen wurden entlassen, unverändert gegenüber Juli.

Nach Angaben des Innenministeriums stieg die Zahl der Personen, die vorübergehend der Arbeit fernblieben, von Juli bis August um 100 000 auf 2,68 Millionen, einschließlich derjenigen, die positiv getestet wurden, und der engen Kontaktpersonen, die zu Hause bleiben mussten.

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