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Mehr Menschen suchen wieder einen neuen Job

Japans Arbeitslosenquote steigt das erste Mal seit 4 Monaten wieder an

Die Arbeitslosenquote in Japan ist im Mai auf 2,6 Prozent gegenüber April angestiegen, das erste Mal seit vier Monaten. Grund dafür ist laut des japanischen Innenministeriums, dass die Menschen im Zuge der wirtschaftlichen Erhöhung damit beginnen, wieder vermehrt nach neuen Arbeitsplätzen zu suchen.

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Auch die Quote für die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen stieg an und lag im Mai mit 1,12 um 0,01 Punkte höher als im April.

Arbeitslosenquote steigt, da mehr Menschen einen neuen Job suchen

Ein Sprecher des Ministeriums sagte auf einer Pressekonferenz zu der Arbeitslosenquote: „Viele Menschen verließen ihren Arbeitsplatz auf der Suche nach besseren Bedingungen, da die Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gelockert wurden.“

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Nach Branchen aufgeschlüsselt, suchten besonders Mitarbeiter im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie das verarbeitende Gewerbe nach neuen Stellen.

Nach Angaben des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation lag die Gesamtzahl der Beschäftigten bei 67,24 Millionen und damit saisonbereinigt um 140.000 niedriger als im April.

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Auf unbereinigter Basis lag die Zahl der Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen bei 9,45 Millionen, was einem Anstieg von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, während die Beschäftigung im Bereich der Informationskommunikation um 8,8 Prozent auf 2,72 Millionen anstieg.

Zahl der Arbeitslosen in Japan leicht gestiegen

Im Gegensatz dazu lag die Zahl der Beschäftigten im Groß- und Einzelhandel mit 10,18 Millionen um 3,7 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Zahl der Arbeitsplätze in der Gastronomie und im Beherbergungsgewerbe lag bei 3,68 Millionen, ein Rückgang von 0,8 Prozent.

Die Zahl der Arbeitslosen lag im Mai bei 1,80 Millionen, 40.000 mehr als im Vormonat.

Die Zahl der Menschen, die ihren Arbeitsplatz freiwillig verließen, lag bei 790.000 und damit um 8,2 Prozent höher als im Vormonat. Die Zahl der neuen Arbeitssuchenden blieb mit 460.000 gegenüber dem Vormonat unverändert.

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