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Japans Banken werden teurer für Kunden

Kunden müssen mehr zahlen ohne besseren Service

Einige Banken in Japan haben angekündigt ihre Gebühren anzuheben, um Verluste auszugleichen. Einige Banken denken sich auch neue Gebühren aus.

Den Banken in Japan geht es durch den anhaltenden Niedrigzins und höheren Kosten für den Kampf gegen Geldwäsche nicht besonders gut. Besonders Banken in ländlichen Regionen haben zu kämpfen.

Gebühren für Geldautomaten sollen auch steigen

Die Mizuho Bank erhöhte ihre Gebühren für Überweisungen im Freiverkehr auf 400 bis 900 Yen, was einem Anstieg von 100 auf 200 Yen entspricht. Die Bank plant auch, die Gebühren für solche Transaktionen mit Geldautomaten im nächsten Jahr zu erhöhen.

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Im Dezember begann die Sumitomo Mitsui Banking Corp., Kunden Einzahlungen von 301 oder mehr Münzen am Schalter in Rechnung zu stellen.

Die MUFG Bank berechnet eine jährliche Gebühr von 1.200 Yen für Konten, auf denen zwei Jahre lang keine Transaktionen stattgefunden haben.

Höhere Gebühren ohne Mehrwert werden nicht gut ankommen bei Kunden

Zuerst haben die Resona Bank, die Juroku Bank und die Okazaki Shinkin Bank ihre Gebühren angehoben. Viele Leute vertreten laut Branchebeobachtern die Ansicht, dass Bankkonten kostenlos sein sollten. Die Banken scheuen allerdings davor, ihr Preismodell anzupassen.

Zudem gibt es Befürchtungen, dass viele Kunden die Bank wechseln, da eine Anhebung der Gebühren ohne Verbesserung des Services schwer nachvollziehbar ist.

Die Financial Services Agency sagte dazu, dass Banken, die mehr Gebühren verlangen, einen neuen Mehrwert bieten müssen.

TJT

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