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Japans diplomatischer Streit mit Südkorea macht sich wirtschaftlich bemerkbar

Immer weniger Touristen aus Südkorea reisen nach Japan

Der diplomatische Streit zwischen Japan und Südkorea hat nun auch spürbare Folgen für Japans Wirtschaft.

Japans Überschuss an Ausgaben für Auslandsreisende ging im Juli gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Grund dafür ist, dass die Zahl der Touristen aus Südkorea sinkt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die diplomatischen Differenzen, auf die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt drücken.

Deutlich weniger Touristen aus Südkorea

Der Betrag, der in Japan von ausländischen Besuchern ausgegeben wird, abzüglich des Betrages, den japanische Reisende im Ausland ausgaben, sank im Juli um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Daten des japanischen Finanzministeriums betrug der Überschuss 229,3 Milliarden Yen (ca. 1,9 Milliarden Euro).

Im Juli sank die Zahl der Touristen aus Südkorea um 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit erreichte die Zahl den niedrigsten Wert seit einem Jahr.

„Ein solcher Rückgang ist sicherlich ein Faktor auf dem Konto der Reisedienstleistungen“, sagte ein Mitarbeiter des Ministeriums. „Wir verfolgen die Entwicklung.“

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Die Daten zeigen, dass der Rückgang des Reisekontoüberschusses dazu beiträgt, dass das Defizit im Dienstleistungssektor um 32 Prozent zunahm.

Infolgedessen sank Japans Gesamtleistungsbilanzüberschuss im Jahr bis Juli um 1,4 Prozent auf 1,9999 Billionen Yen, was weitgehend der Medianprognose der Ökonomen für einen Überschuss von 2,0832 Billionen Yen entspricht.

Rückschlag für Japans Premierminister

Der Rückgang von südkoreanischen Touristen in Japan ist ein Schlag gegen die Pläne von Japans Premierminister Shinzo Abe. Abes Pläne sehen vor, den Tourismus zu einer Säule des Wirtschaftswachstums von Japan zu machen. So sollen auch die Folgen des Handelskriegs zwischen China und den USA abgefangen werden.

Seit der Amtsübernahme von Abe Ende 2012 hat sich die Anzahl der ausländischen Touristen in Japan mehr als verdreifacht. Im Jahr 2018 waren es 30 Millionen Menschen, unterstützt durch einen schwächeren Yen und eine erleichterte Visumpflicht.

Die japanische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2020 40 Millionen Menschen in das Land kommen. Bis 2030 sollen es sogar 60 Millionen Menschen werden.

Außerdem haben die von Japan im Juli eingeführten Exportkontrollen zu einem Boykott von japanischen Produkten in Südkorea geführt. Was die Exporte in Japan belastet.

Quelle: JT

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