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Nur Life Corp. meldet Gewinn

Japans Einzelhandelsriese Aeon meldet einen Rekord-Nettoverlust

Der japanische Einzelhandelsriese Aeon meldete für das Geschäftsjahr bis Februar einen Rekord-Nettoverlust von 71,02 Millionen Yen und damit den ersten Verlust seit 12 Jahren.

Das Geschäft mit Supermärkten für allgemeine Waren erlitt während des ersten Ausnahmezustands im April einen operativen Verlust. Auch bei der Konkurrenz verlief es nur bedingt besser.

Einkaufszentren von Aeon machten weniger Umsatz

Auch das Geschäft in den Einkaufszentren lief schleppend für Aeon, während das Geschäft mit den Lebensmittel-Supermärkten gut lief.

Aeons Präsident Akio Yoshida sagte am Freitag auf einer Pressekonferenz, dass sein Unternehmen im laufenden Jahr ab März eine v-förmige Erholung anstrebt, um die Gewinne auf das Niveau von vor zwei Jahren oder vor der Coronavirus-Krise zu bringen.

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Auch bei der Konkurrenz sieht es nicht gut aus. Seven & i Holdings Co. meldete, dass sein konsolidierter Nettogewinn bis Februar um 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 179,26 Mio. Yen gesunken ist.

Das Ergebnis spiegelt den Umsatzrückgang in allen Geschäftskategorien aufgrund der Pandemie wider, so Seven & i in seinem am Donnerstag veröffentlichten Ergebnisbericht. Sonderverluste in Höhe von insgesamt 109 Mrd. Yen, die unter anderem auf die Pandemie zurückzuführen sind, haben das Ergebnis des Unternehmens zusätzlich belastet. Die Betriebseinnahmen sanken um 13,2 Prozent auf 5,77 Mrd. Yen.

Die Convenience-Store-Einheit Seven-Eleven Japan Co. meldete geringere Umsätze und Gewinne, da die Kundenfrequenz vor allem in städtischen Gebieten aufgrund freiwilliger Ausgehbeschränkungen zurückging. Im Geschäft mit Convenience-Stores im Ausland konnte Seven & i die Gewinnmargen aus dem Benzinverkauf dank des gesunkenen Rohölpreises verbessern, aber das Gewinnniveau ging in Yen zurück.

Auch Sogo & Seibu machten Verlust

Der Kaufhausbetreiber Sogo & Seibu Co. meldete den ersten operativen Verlust, seit er 2006 eine Tochtergesellschaft von Seven & i wurde, und wurde durch vorübergehende Ladenschließungen und Kürzungen der Öffnungszeiten im Rahmen des Ausnahmezustands geschädigt.

Die Supermarktkette Life Corp. gab am Freitag bekannt, dass der Nettogewinn der Gruppe um das 2,3-fache auf 17,82 Mio. Yen gestiegen ist, was vor allem auf die Nachfrage der Menschen, die sich selbst eingeschränkt haben, zurückzuführen ist. Obwohl die Kundenbesuche zurückgingen, stiegen die Ausgaben pro Kunde um etwa 10 Prozent. Auch die Umsätze des Online-Einkaufsdienstes stiegen stark an.

Lawson Inc. meldete auch einen konsolidierten Umsatz- und Gewinnrückgang in seinem Convenience-Store-Geschäft. Der Reingewinn brach um 56,8 Prozent ein.

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