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Importe allerdings gefallen

Japans Exporte stiegen im Januar aufgrund der starken Nachfrage aus China

Japans Exporte verzeichneten im Januar das stärkste Wachstum seit 27 Monaten, da sich die Nachfrage aus China stark erhöht hat.

Laut vorläufigen Daten des Finanzministeriums stiegen die Ausfuhren um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 5,78 Billionen Yen.

Exporte durch ein solides Wachstum von Halbleiter-Produktionsanlagen

Damit verzeichneten die japanischen Exporte den großen Anstieg seit Oktober 2018 und wuchsen zum zweiten Mal in Folge. Zuletzt wurde gemeldet, dass die Ausfuhren 2020 so stark, wie zuletzt vor 11 Jahren, gesunken sind.

Zu den Exportartikeln mit einem soliden Wachstum gehörten Anlagen zur Herstellung von Chips, die in Länder wie China und Südkorea geliefert werden, da es weltweit einen Mangel an Halbleitern gibt.

Mehr zum Thema:  Japans BIP 2020 um 4,8 Prozent geschrumpft

Die Exporte von Halbleiter-Produktionsanlagen stiegen im Januar um 50,5 Prozent und die von Kunststoffen um 30,4 Prozent, während die Autoexporte aufgrund der schleppenden Nachfrage in Europa um 5,8 Prozent zurückgingen und die von Autoteilen um 0,5 Prozent sanken.

Importe fielen um 9,5 Prozent

Die Importe von Waren fielen um 9,5 Prozent auf 6,10 Billionen Yen und damit den 21. Monat in Folge, da die Preise für Rohöl von Produzenten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter fielen. Das Tempo des Rückgangs war jedoch etwas langsamer als die 11,6 Prozent, die im Vormonat verzeichnet wurden.

Die Handelsbilanz wies ein Defizit von 323,86 Mrd. Yen auf, das erste Minus seit sieben Monaten.

Nach Ländern betrachtet, sanken die Importe aus China um 0,9 Prozent, wobei der Rückgang bei Kleidung und Metallprodukten den Anstieg bei Handys und Computern ausglich. Japan verzeichnete ein Defizit von 486,99 Milliarden Yen und damit den elften Monat in Folge rote Zahlen.

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