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Seit 2016 steigt die weltweite Nachfrage

Japans Exporte von Gin erreichen 2021 ein Rekordhoch

Die Welt kommt auf den Geschmack von Gin aus Japan. Laut Daten der japanischen Zollbehörde haben die Exporte im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht.

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Laut den Daten wurde zwischen Januar und Oktober 2021 3.714 Kiloliter im Wert von rund 2,57 Milliarden Yen (ca. 19.573.274 Euro) exportiert. Das bisherige Rekordhoch wurde mit 2,28 Milliarden Yen (ca. 17.363.631 Euro) im gesamten Jahr 2019 erreicht.

Japanischer Gin erlebt seit 2016 steigende Nachfrage aus dem Ausland

Im Jahr 2011 betrug der Exportwert nur 1 Million Yen (ca. 7.616.060 Euro), 2016 begann die Welt allerdings langsam auf den Geschmack Gin aus Japan zu kommen und die Nachfrage zog an.

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60 Prozent der Exporte entfielen dabei auf Europa und Nordamerika. Die USA importierten 19,3 Prozent, 13,3 Prozent entfielen auf die Niederlande und 11 Prozent auf Frankreich.

Bei Gin handelt es sich um eine destillierte Spirituose, die aus Roggen und Gerste hergestellt und mit Wacholderbeeren oder anderen Pflanzen aromatisiert wird.

Hersteller wollen sich auf das Ausland konzentrieren

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Insbesondere der „Roku-Gin“ von Suntory ist weltweit beliebt geworden. Die Spirituose wird unter Verwendung von Kirschblüten und Zitronenschalen hergestellt.

Da viele Menschen in Europa und den Vereinigten Staaten die Spirituose regelmäßig trinken, will Suntory sich weiterhin auf die Vertriebskanäle im Ausland konzentrieren wird.

In Japan werden unterdessen „Craft Gins“ immer beliebter. In Deutschland ist unter anderem Ginza Berlin eine gute Quelle für hochwertigen Gin aus Japan.

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