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Japans Haushaltsausgaben steigen, aber die Löhne sinken weiter

Verbrauchsteuererhöhung wird Folgen haben

Die Haushaltsausgaben in Japan sind im August zum neunten Mal in Folge gestiegen, allerdings sind auch die Löhne weiter gesunken.

Der Anstieg entlastet die vom exportabhängigen und unter dem Handelskrieg zwischen den USA und China leidenden japanischen Wirtschaft.

Ausgaben stiegen, blieben aber hinter den Erwartungen zurück

Die Ausgaben der privaten Haushalte stiegen im August um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, blieben aber hinter den erwarteten Anstieg von 1,2 Prozent zurück.

Damit erreichen die steigenden Ausgaben ein Langzeithoch seit Beginn der Messung im Jahr 2001.

Daten zeigen jedoch, dass die Löhne mittlerweile zum achten Mal in Folge gefallen sind, was auf eine weitere Belastung für die Verbraucher hindeutet, besonders, weil die japanische Regierung in diesem Monat die Verbrauchsteuer erhöhte.

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„Der Verbrauch schien im August nach den schwachen Ausgaben im Juli, als das schlechte Wetter die Verbraucher zu Hause hielt, ziemlich hoch zu sein“, sagte Yoshiki Shinke, Chefökonom am Dai-ichi Life Research Institute. „Aber die Aussichten sind nicht gut. Das Lohnwachstum ist schwach und die Auswirkungen der Verbrauchsteuererhöhung im Oktober wird sich abzeichnen. Die Konsumentenstimmung ist ziemlich düster, was bedeutet, dass die Risiken für die Aussichten nach unten tendieren.“

Japan erhöhte am 1. Oktober die Verbrauchsteuer von 8 auf 10 Prozent. Ein Schritt der von Experten als kritisch angesehen wird, da sich der Schritt auf den Schuldenabbau des Landes niederschlagen könnte.

Risiko für die Wirtschaft ist hoch

Während die Regierung Schritte unternommen hat, um die Verbraucher durch das Anbieten von Gutscheinen und Steuervergünstigungen zu entlasten, besteht die Befürchtung, dass ein höherer Steuersatz einer Wirtschaft schaden könnte. Insbesondere da die japanische Wirtschaft unter einem großen globalen Druck leidet.

Japans Arbeitslosenquote ist nach wie vor auf einem Rekordtief, doch die Zahl der Stellenangebote wird kleiner, was darauf hindeutet, dass die Auswirkungen des Handelskriegs zunehmen.

Abe versprach Freitag, alle möglichen Schritte zu unternehmen, wenn sich die Risiken für die Wirtschaft verschärfen, und signalisierte damit seine Bereitschaft, die Haushaltsausgaben anzukurbeln, falls die Verbrauchsteuererhöhung in diesem Monat einen starken Wachstumsrückgang auslöst.

TJT

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