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Japans Haushaltsausgaben steigen im Juli erneut

Anstieg jedoch langsamer als erwartet

Japans Haushaltsausgaben stiegen im Juli zum achten Mal in Folge, allerdings langsamer als erwartet, was ein Warnsignal für Japans Wirtschaft sein könnte.

Die Risiken einer globalen Abschwächung der Weltwirtschaft und der Handelskrieg zwischen den USA und China, den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, bedrohen das Wirtschaftswachstum in Japan und haben den Druck auf die Bank of Japan erhöht.

Haushaltsausgaben wachsen nur noch langsam

Die Haushaltsausgaben stiegen im Juli um 0,8 Prozent, aber das Wachstumstempo verlangsamte sich und blieb unter der Prognose von 1,1 Prozent.

Trotz des verlangsamten Wachstums markierte der Anstieg den längsten Expansionsverlauf seit Aufzeichnung der Daten im Jahr 2000 und deutet darauf hin, dass die geplante Verbrauchssteuer keine große Auswirkung auf die inländische Wirtschaft in Japan haben wird.

Japaner kauften weniger Klimaanlagen, Kühlschränke, Nahrungsmittel und verbrauchten weniger Strom, was die Ausgaben reduzierte, wie die Daten zeigen.

„Im Juli war die Regenzeit lang und die Temperaturen waren sehr niedrig, besonders in der zweiten Monatshälfte“, so ein Regierungsbeamter auf einer Pressekonferenz.

Japans Wirtschaft profitierte in diesem Jahr von der Konsum- und Investitionsstärke der privaten Haushalte und verzeichnete im zweiten Quartal ein Wachstum von 1,8 Prozent. Dies ist vor allem den Sektoren zu verdanken, die weniger von einer Verlangsamung des Handels betroffen sind.

Bedenken wegen sinkender Löhne

Bedenken hinsichtlich der Aussichten bleiben jedoch bestehen. Getrennte Daten zeigten, dass die Reallöhne in Japan inflationsbereinigt im Juli den siebten Monat nachgaben, was auf potenzielle Probleme für die Verbraucher- und Geschäftsstimmung in der Zukunft hindeutete.

„Der Rückgang der Löhne im Juli war auf einen Einbruch der Bonuszahlungen zurückzuführen“, schrieb Marcel Thieliant, leitender japanischer Ökonom bei Capital Economics, in einer Notiz. „Das Lohnwachstum dürfte sich in den kommenden Monaten auf 1 Prozent erholen.“

Analysten warnen, dass die Wirtschaft nach der Umsatzsteuererhöhung an Fahrt verlieren könnte und drohen, die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ohne Wachstumstreiber zu lassen, wenn die weltweite Nachfrage nicht anzieht.

Quelle: TJT

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