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Japans Regierung verfehlt selbst gestecktes Exportziel

Lebensmittel aus Japan nicht mehr so beliebt

Japans Premierminister Shinzo Abe hatte eigentlich gehofft, dass der Export von landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und Fischereiprodukten 2019 die 1 Billionen Yen knacken wird. Allerdings zeigen die Zahlen vom ersten Halbjahr, dass dieses Ziel kaum noch zu schaffen ist.

Die Exporte der Produkte, einschließlich verarbeiteter Lebensmittel, stiegen von Januar bis Juni gegenüber dem Vorjahr um 2,9 Prozent auf 448,6 Milliarden Yen (ca. 3,8 Milliarden Euro).

Exporte von landwirtschaftlichen Erzeugnissen erreichten zum siebten Mal in Folge ein Rekordhoch

Die Exporte erreichten nach Angaben des Ministeriums zum siebten mal in Folge ein Rekordhoch. Da die Weltwirtschaft allerdings langsamer wächst, lagen die Exporte in Japan weit unter dem Wachstum von 15,2 Prozent, wie das im ersten Halbjahr 2018 der Fall war.

Da die Nachfrage nach Nahrungsmitteln im Inland aufgrund des Bevölkerungsrückgangs in Japan schrumpft, hat die japanische Regierung sich zum Ziel gesetzt, die Exporte auf 1 Billion Yen anzuheben um die Agrarindustrie zu unterstützen. Die Exporte beliefen sich 2012 auf etwa 450 Milliarden Yen.

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2018 erlebten japanische Lebensmittel einen weltweiten Boom und die Exporte stiegen auf 906,8 Milliarden Yen. Um das Ziel für 2019 zu erreichen, müssten die Exporte um 10,3 Prozent steigen.

Allerdings zeigen die aktuellen Zahlen, dass die Exporte in den wichtigsten Bereichen schwach sind.

Schwaches Wirtschaftswachstum belasten Japans Exporte

Das Wachstum in Hongkong, dem führenden Importeur japanischer Lebensmittel, betrug nur 2,7 Prozent. Im ersten Halbjahr 2018 waren es 17,3 Prozent. Die Exporte nach Taiwan gingen um 4,4 Prozent zurück, nach Südkorea um 2,7 Prozent und nach Thailand um 6,5 Prozent.

Auch die Ausfuhren der bei den Reichen beliebten Produkte gingen gegenüber dem Vorjahr zurück. Erdbeeren fielen um 18,7 Prozent, Jakobsmuscheln um 30 Prozent und Äpfel um 8,9 Prozent.

Faktoren wie der globale Wirtschaftsabschwung und der Handelsstreit zwischen den USA und China scheinen zum Rückgang der japanischen Exporte beigetragen zu haben.

Die Importe gingen im ersten Halbjahr 2019 ebenfalls um 0,4 Prozent auf 4,7 Billionen Yen zurück.

Quelle: AS

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