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Alkoholausschank wird wieder erlaubt

Japans Restaurant- und Tourismusbranche erhoffen sich Aufschwung ohne Ausnahmezustand

Japans Restaurant- und Tourismusbranche haben seit Beginn der Pandemie schwer unter den Corona-Maßnahmen zu leiden. Dass nun der Ausnahmezustand in allen 19 Präfekturen enden soll, ist ein Lichtblick, von dem sich die Branchen viel erhoffen.

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„Wir haben auf die Entscheidung gewartet“, sagte Kengo Sakurada, Vorsitzender der Japan Association of Corporate Executives (Keizai Doyukai), auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Aber bei aller Euphorie warnte er auch davor, sich zu sehr zu freuen.

Lichtblick für die Restaurant- und Tourismusbranche

Masakazu Tokura, Vorsitzender der Japan Business Federation (Keidanren), sagte, dass die Aufhebung des Ausnahmezustands und die intensiven Maßnahmen gegen das Coronavirus ein großer Schritt zur Normalisierung der sozioökonomischen Aktivitäten sein werden und eine Hoffnung für die Restaurant- und Tourismusbranche ist.

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Restaurants und Bars in den Präfekturen, die unter Ausnahmezustand stehen, sind dazu angehalten, keinen Alkohol auszuschenken und früher zu schließen. Der Aufforderung kommen allerdings nicht mehr sehr viele Betriebe nach, da es Probleme mit den Ausgleichszahlungen der Präfekturen gibt.

Mit der Aufhebung des Ausnahmezustands sollen die Beschränkungen gelockert werden, so darf dann Alkohol in einem begrenzten Umfang wieder ausgeschenkt werden. Konkrete Lockerungen werden allerdings von den jeweiligen Gouverneuren der Präfekturen festgelegt.

Kaufhäuser mit gründlichen Corona-Maßnahmen

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Auch die Reisebeschränkungen sollen gelockert werden. Takashi Goto, Präsident des Eisenbahn- und Hotelbetreibers Seibu Holdings wies darauf hin, dass die Menschen dadurch freier über die Präfekturgrenzen hinaus reisen können. „Wir wollen den Komfort außergewöhnlicher Erlebnisse bieten“, so Goto.

Kaufhäuser kündigten bereits an, dass sie zwar wieder im vollen Umfang öffnen werden, man aber gründliche Corona-Maßnahmen ergreifen wird, damit der Ausnahmezustand gegen Ende des Jahres nicht erneut ausgerufen werden muss.

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