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Japans Unternehmensverkäufe sinken nach drei Jahren wieder

Laut Daten der japanischen Regierung gingen die Unternehmensverkäufe im vergangenen Quartal zum ersten Mal seit drei Jahren zurück.

Die Regierung führt dies auf den wirtschaftlichen Abschwung Chinas und die sinkenden Preise für Erdölprodukte zurück.

Handelsstreit drückt weiter auf Japans Wirtschaft

Der kombinierte Umsatz inländischer Unternehmen ging gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Prozent auf 349,50 Billionen Yen (ca. 2.889 Milliarden Euro) zurück, nach einem Anstieg von 0,4 Prozent im Vorquartal, so das Finanzministerium.

Zu den umsatzschwächsten Branchen gehörten Hersteller von Telekommunikationsgeräten und Metallprodukten, die besonders von der schwächer werdenden chinesischen Wirtschaft durch den Handelsstreit zwischen China und den USA, betroffen sind.

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In Branchen, die nicht zum verarbeitenden Gewerbe gehören, verzeichneten Großhändler den größten Rückgang, da niedrigere Rohölpreise zu einem Rückgang des Absatzes von Produkten auf Ölbasis führten.

Die Verkäufe von Einzelhändlern, einschließlich Haushaltsgerätegeschäften, stiegen im Berichtszeitraum teilweise aufgrund der Nachfrage vor der Erhöhung der Verbrauchsteuer am 1. Oktober, so ein Mitarbeiter des Finanzministeriums.

Die Vorsteuergewinne der von der Erhebung des Ministeriums erfassten Unternehmen, gingen von Juli bis September um 5,3 Prozent auf 17,32 Billionen Yen zurück, nachdem sie im Vorquartal um 12,0 Prozent gefallen waren.

Japanische Regierung sieht weiterhin ein moderates Wirtschaftswachstum

Trotz der schleppenden Umsätze und Gewinnen, ist die japanische Regierung weiterhin der Ansicht, dass sich die japanische Wirtschaft in einem moderaten Tempo erholt, da die Investitionen gestiegen sind.

Experten sind jedoch der Meinung, dass, wenn die Zahlen weiter fallen, das auch ein Einbruch der Investitionen bedeuteten könnte. Zudem sehen japanische Unternehmen die wirtschaftliche Lage des Landes zunehmend pessimistisch.

Im Vergleich zum Vorquartal gingen die saisonbereinigten Investitionen, einschließlich der Ausgaben für Software um 0,8 Prozent zurück.

Das Kabinettsamt wird voraussichtlich am 9. Dezember überarbeitete Daten zum Bruttoinlandsprodukt für den Zeitraum Juli-September veröffentlichen, wobei die neuesten Investitionszahlen berücksichtigt werden.

Vorläufige BIP-Daten zeigten, dass die japanische Wirtschaft im dritten Quartal 2019 um real 0,2 Prozent auf Jahresbasis gewachsen ist.

TJT

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