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Abenomics verpuffen

Japans Wirtschaftseinbruch droht Abes Erbe zu zerstören

Wie aktuelle Zahlen belegen, hat Japan den schlimmsten vierteljährlichen Wirtschaftseinbruch der Nachkriegszeit zu verzeichnen.

Der Einbruch droht das Erbe von Japans Premierminister Shinzo Abe zu zerstören, der die wirtschaftliche Wende des Landes eingeleitet hat.

Schlimmster Wirtschaftseinbruch seit Erhebung der Daten

Japans Bruttoinlandsprodukt fiel von April bis Juni preis- und saisonbereinigt mit einer Jahresrate von 27,8 Prozent, so die am Montag veröffentlichten Regierungsdaten. Der schlimmste Wirtschaftseinbruch der Nachkriegszeit für das Land.

Seitdem Abe im Jahr 2012 wieder die Position des Premierministers eingenommen hat, hatte Abe im Rahmen der „Abenomics“ die Wirtschaft aus dem durch die globale Finanzkrise von 2008 verursachten Einbruch herausgeholt.

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In einer parlamentarischen Rede im Januar dieses Jahres würdigte Abe seine Errungenschaften und sagte, dass die Wirtschaft des Landes in den vergangenen sieben Jahren um 13 Prozent gewachsen sei und dass die Steuereinnahmen voraussichtlich ein Rekordhoch erreichen würden.

Danach wurde auch Japan von der Pandemie erfasst, ein ungünstiger Zeitpunkt, denn das Land kämpft seit Oktober 2018 bereits mit einem wirtschaftlichen Abschwung.

Durch die Pandemie ist der Tourismus, einer der wichtigsten Pfeiler der „Abenomics“,  weggebrochen und auch der Inlandskonsum geht zurück.

Japan befindet sich in einer schwierigen Lage

Ein hochrangiger Politiker sagte zur Situation, die Schattenseite der Wirtschaft des Landes sei solider als die Großbritanniens und der Vereinigten Staaten, aber Japans Wirtschaft befinde sich jetzt in einer schwierigen Lage.

Abes Regierung sucht nach Möglichkeiten, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und gleichzeitig die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Doch derzeit gibt es keine wirksamen Maßnahmen, die eines dieser beiden Ziele erreichbar machen.

„Das Coronavirus hat die Errungenschaften, die unter Abenomics erzielt wurden, völlig verdorben“, heißt es aus der LDP.

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