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121 Unternehmen erhalten Unterstützung

JETRO hilft Unternehmen dabei, Kunsthandwerk aus Japan online zu verkaufen

Die Außenhandelsförderorganisation JETRO kündigte vor einem Jahr an, Unternehmen in Japan dabei zu helfen, Kunsthandwerk wie Schreibwaren, Möbel und Accessoires online zu verkaufen.

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JETRO hat für das diesjährige Takumi Next-Projekt 519 Artikel von 121 Herstellern ausgewählt, um japanische Handwerker auf den Märkten im Ausland zu unterstützen. Takumi bedeutet auf Japanisch Handwerker.

Online-System von JETRO soll Unternehmen und Käufer zusammenbringen

Die Organisation hat ein Online-System eingerichtet, damit Unternehmen und Käufer zusammenkommen und sich von Experten beraten lassen können. Außerdem werden Videoclips erstellt, um die Produkte in sozialen Medien wie Instagram zu bewerben.

Die Artikel umfassen Textilien, Holzhandwerk, Glaswaren, Lederwaren, Metallarbeiten, Keramik und Washi-Papierprodukte.

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Die Organisation wird in diesem Monat Online-Verkaufsverhandlungen mit 17 E-Commerce-Händlern aus Ländern wie Frankreich, Malaysia, Singapur, Thailand, den USA, Hongkong und Taiwan aufnehmen.

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Nach Abschluss der Geschäfte sollen die japanischen Produkte laut JETRO über die Websites und Pop-up-Stores der E-Commerce-Händler verkauft werden.

Forderung von japanischen Produkten mit kulturellem Kontext

Das Takumi-Projekt startete im vergangenen Jahr, um anspruchsvolle japanische Produkte zu fördern, die mit traditionellen Techniken und in einem reichen kulturellen Kontext hergestellt wurden.

JETRO unterstützte im ersten Jahr 260 Produkte von 101 Unternehmen. Alle mussten persönlich mit den Käufern verhandeln.

In diesem Jahr haben sich rund 180 Handwerker für das Projekt beworben und laut JETRO wurden 121 Unternehmen aus 36 Präfekturen ausgewählt, deren Artikel zum Image Japans passen.

Unter den 519 Artikeln, die für das diesjährige Projekt ausgewählt wurden, befindet sich ein „Happi“ -Mantel mit Designs wie Mt. Fuji von Surprise Creative Ltd. Die traditionellen Mäntel werden jetzt gelegentlich auf Festivals getragen.

Zudem soll auch eine Community von Handwerkern auf einer Social-Media-Plattform aufgebaut werden, damit diese zusammenarbeiten können, um neue Produkte zu entwickeln und Maßnahmen zu erörtern, wenn sich gegenseitige Probleme ergeben.

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