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Pandemie führt zu Rekordverlust

JTB meldet Nettoverlust im 1. Halbjahr und kündigt Stellenabbau an

Das Reisebüro JTB kündigte am Freitag an, dass das Unternehmen im 1. Halbjahr einen Rekord-Netto-Verlust zu verzeichnen hat und daher weltweit 6.500 Stellen streichen wird.

Das Unternehmen verzeichnete im ersten Halbjahr einen Verlust von 78,17 Milliarden Yen für den Zeitraum April – September, verglichen mit einem Nettogewinn von 4,35 Milliarden Yen in der ersten Hälfte des letzten Jahres.

JTP schließt Filialen

Das Unternehmen plant außerdem die Reduzierung von 115 Filialen in Japan und die Schließung von über 190 Filialen im Ausland, während die Jahresgehälter der Mitarbeiter im nächsten Geschäftsjahr ab April um durchschnittlich 30 Prozent gekürzt werden sollen.

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Der geplante Abbau von 6.500 Stellen – das entspricht 20 Prozent der Gesamtbelegschaft – ab Ende des Fiskaljahres 2019 wird sich auf 2.800 in Japan und 3.700 im Ausland belaufen. „Wir werden die Kosten gründlich reduzieren, um im nächsten Geschäftsjahr wieder in die Gewinnzone zurückzukehren“, sagte JTB-Präsident Eijiro Yamakita bei einer Pressekonferenz.

100 Milliarden Verlust erwartet

Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr bis März einen Rekordverlust vor Steuern in Höhe von rund 100 Milliarden Yen, was die Schwere der Auswirkungen der Pandemie, die weltweit zu Reisebeschränkungen geführt hat, auf den Tourismus unterstreicht. Durch das Angebot eines Vorruhestands und den Verzicht auf die Einstellung neuer Hochschulabsolventen will JTB sein Gesamtpersonal bis März 2022 auf 22.500 Mitarbeiter reduzieren.

Die japanische Regierung bemüht sich um die Wiederbelebung des Inlandstourismus durch Subventionen, aber sie stand vor der schwierigen Aufgabe, die Ausbreitung des Coronavirus unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig die Wirtschaft zu unterstützen. Ein Wiederaufflammen der Coronavirus-Infektionen hat in Japan Besorgnis ausgelöst, während die Vereinigten Staaten und einige europäische Länder ebenfalls darum kämpfen, die COVID-19-Fälle einzudämmen.

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